Phnom Penh
Zeit zu reisen - Zeit zu lebenKarte einblenden
Phnom Penh ist die Hauptstadt und größte Stadt Kambodschas. Sie liegt am Zusammenfluss von Mekong und Tonle Sap
und besitzt eine stark wachsende Bevölkerung von aktuell 2,3 Mio.. Phnom Penh hat sich in den letzten zehn
Jahren extrem entwickelt, was v.a. am zunehmenden Einfluss Chinas liegt. Es gibt nun etliche Hochhäuser, die
noch vor 15 Jahren vollkommen fehlten. Die Stadt ist jung, lebendig und modern und hat einiges an Lebensqualität
und Kultur und Geschichte zu bieten. Von Phnom Penh aus lassen sich andere Reiseziele Kamobodschas, wie Angkor,
Koh Rong und die Strände am Golf von Thailand leicht entdecken.
Anreise
Phnom Penh wird von folgenden Orten aus angeflogen:
- Bangkok (Don Mueang: AirAsia; Suvarnabhumi: Bangkokair)
- Singapur (Silkair und Jetstar)
- Vietnam (Ho Chi Minh City mit Vietnam Airlines)
- Kuala Lumpur (Malaysia Airlines und AirAsia)
- Siem Reap (Siem Reap Air)
- Sihanoukville (Cambodia Angkor Air)
- China (China Southern, China Eastern)
Die meisten Direktflüge nach Phnom Penh kommen aus Bangkok, Ho-Chi-Minh-Stadt und Singapur. Daneben gibt es auch Flüge mit einem oder mehreren Zwischenstopps finden, zum Beispiel über Istanbul, Dubai oder Doha. Die Reisedauer nach Phnom Penh mit einem Direktflug nach Bangkok oder Singapur beträgt etwa 12 bis 15 Stunden. Mit Zwischenstopps können es über 20 Stunden sein.
Eine andere Möglichkeit ist der Bus, entweder von Bangkok oder Saigon und natürlich von Siem Reap aus.
Einreise und Visum
Aktuelle Infos beim Auswärtigen Amt =>.
Für die Einreise nach Kambodscha wird ein Visum benötigt! Dieses kann bei Einreise am Flughafen Phnom Penh
oder Siam Reap oder vor Reiseantritt - auch als e-Visum (www.evisa.gov.kh) - beantragt werden. Es ist ab Ausstellungstag drei
Monate gültig und ermöglicht eine einmalige Einreise für 30 Tage. Die Kosten betragen 30 USD. Der Reisepass
muss nach Abreise noch mindestens sechs Monate Gültigkeit besitzen, und man benötigt ein Passbild (digital oder Papier, je nach Visum).
Alle Reisenden müssen seit 2024 zusätzlich die "Cambodia e-Arrival Card"
ausfüllen, frühestens 7 Tage vor Einreise. Man sollte sich kurz vor Reiseantritt über den letzten Stand der
Regelung informieren, besonders, wenn man über Land oder über den Mekong von Vietnam oder Thailand aus einreisen will.
TIPP: das e-visa kostet zwar 6 USD mehr, man benötigt aber bei der Einreise kein Passbild mehr und kann direkt
zum Immigration-Schalter gehen, während es zum Teil lange Warteschlangen für das Visa-on-arrival gibt.
![]() |
![]() |
![]() |
| Foto: Phnom Penh - Arnaud-Victor-Monteux, commons.wikipedia.org | Foto: Unabhängigkeitsdenkmal Phnom Penh - Pierrevang3, commons.wikipedia.org | Foto: Königspalast Phnom Penh - Pierrevang3, commons.wikipedia.org |
Weiterreise
Von Phnom Penh aus kann man per Bus, Boot oder Flugzeug weiterreisen. Klimatisierte Expressbusse (Minivans z.B.
von Giant Ibis) fahren die Strecke mehrmals
täglich für wenige USD nach z.B. Siem Reap oder Sihanoukville.
Sie holen ihe Gäste am Hotel ab (pick up Service), und das Ticket kann online gebucht werden.
Wem die Busfahrt zu beschwerlich ist oder den Wasserweg vorzieht, kann vom Sisowath Pier am Tonle Sap Fluss in
Phnom Penh ein Expressboot nach Siem Reap nehmen. Die Schiffe legen um 7.30 morgens ab, der Ticketpreis beträgt
40 USD für die 5-6-stündige Fahrt über den Tonle Sap Fluss und den Tonle Sap See. Wobei nur die erste Hälfte
der Reise landschaftlich interessant ist, denn danach geht es quer über den See, und es ist nur noch Wasser zu
sehen. Ankunft ist in Chong Khneas, von wo Taxen die letzten 15 Km bis in die Stadt übernehmen. Einige Dollar
Taxikosten kommen also zum Bootsticketpreis hinzu.
Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, von Phnom Penh aus mit dem Schiff den Mekong hochzufahren und den Norden
von Kambodscha zu entdecken. Bus- und Schiffsverbindungen bestehen auch nach Vietnam.
Wetter, Klima und beste Reisezeiten
Kambodscha gehört wie die meisten südostasiatischen Länder zu den Monsungebieten, in denen es eine trockene Zeit von Mitte November bis Mitte Mai gibt und eine Regenzeit von Mai bis November. Von Dezember bis Ende Februar ist es meist sehr trocken und nicht zu heiss. Im März und April ist es weiterhin trocken, und es kann sehr heiss werden (über 40 Grad), so dass man die Nachmittagsstunden am besten im Hotel oder einem Restaurant verbringt. Abends und nachts ist es immer angenehm warm. Von Mai bis November gibt es häufig Gewitterschauer und es ist häufig bewölkt und windig. Dauerregen ist jedoch extrem selten.
Beste Reisezeit ist für Siem Reap und Angkor ist von November bis März. Dann ist es meist sonnig, allerdings auch sehr voll. Voller kann es auch in den Sommermonaten Juli und August sein.
Geld
Bezahlt wird fast überall noch mit US-Dollar. Kleines Wechselgeld gibt es auch in kambodschanischer Währung. Der feste Wechselkurs beträgt 4.000 Riel für einen Dollar. ATM-Maschinen und Geldwechsler gibt es im Zentrum.
Weitere Infos:
- Zeit: MEZ plus 6 Stdn
- Mobil telefonieren überall möglich
- Strom: 220 Volt mit Adapter (US-Adapter); Eurostecker funktioniert ohne Adapter
- Internet und WiFi: nahezu überall verfügbar
- Impfungen: keine Vorschriften
- Medizinische Versorgung in Phnom Penh gut
- Geldwechsel und Geldautomaten verfügbar
Foto: © Phnom Penh - Wise World Contributor, commons.wikipedia.org
Über Phnom Penh
Phnom Penh ist die Hauptstadt von Kambodscha und hat etwa 2,3 Millionen Einwohner. Die Stadt liegt im Süden
des Landes, wo sich der Tonle Sap Fluss mit dem mächtigen Mekong vereinigt.
Nach der Öffnung des Landes in den 90er Jahren war Phnom Penh lange Zeit mit der Überwindung der Schrecken der Vergangenheit beschäftigt und stand in der Entwicklung weit hinter den Nachbarn Saigon, Bangkok oder Kuala Lumpur zurück. Es war die einzige Hauptstadt ohne nennenswerte Hochhäuser und modernen Fortschritt, eher das Armenhaus Südostasiens. Doch dies hat sich in den letzten Jahren rapide verändert, Die Stadt wächst und hat sich zu einer jungen, dynamischen und modernen Großstadt entwickelt, in der sich das Leben leben lässt, und in der ein quirliges Nachtleben immer mehr Reisende anzieht. Nicht zuletzt auch wegen der noch immer sehr günstigen Preise und Lebenshaltungskosten.
Phnom Penh hat einiges zu bieten, neben Kultur und Geschichte v.a. die schöne Lage am Mekong, moderne Hotels, gute Restaurants mit internationaler Küche und tolle Clubs.
Phnom Penh lohnt ein paar Tage Aufenthalt und bietet sich als Ausgangspunkt für Touren und Weiterreisen zu anderen Zielen in Kambodscha oder Südostasien an.
Unterwegs in Phnom Penh
Innerhalb der Innenstadt sind die meisten Attraktionen fußläufig unter 1 Km vom Königspalast aus erreichbar. Ansonsten stehen Taxen, Tuk Tuks und sehr preisgünstige Busse zur Verfügung. Die meisten der guten Hotels liegen ebenfalls in diesem Bereich.
![]() |
![]() |
![]() |
| Foto: Markt in Phnom Penh - allphotosbangkok, pixabay.com | Foto: auf dem Mekong in Phnom Penh - Reksa Nil, unsplash.com | Foto: Uferpromenade Phnom Penh - travelphotographer, pixabay.com |
Geschichte Phnom Penhs
Die Geschichte von Phnom Penh reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück, als eine Frau namens Yeah Penh einen Hügel errichtete, um vier Buddha-Statuen aufzustellen, die sie im Fluss gefunden hatte. Der Hügel heisst Wat Phnom und hat der Stadt ihren Namen gegeben: Hügel Penh.
Im 15. Jahrhundert wurde Phnom Penh kurzzeitig zur Hauptstadt des Khmer-Reiches, das zuvor in Angkor war. Die Stadt wurde jedoch bald wieder verlassen und erst im 19. Jahrhundert unter französischer Kolonialherrschaft wiederbelebt. Die Franzosen bauten die Stadt nach französischem Vorbild aus und errichteten repräsentative Gebäude wie den Königspalast und die Zentrale Markthalle. Phnom Penh wurde zum Sitz des französischen Protektorats über Kambodscha.
Nach der Unabhängigkeit von Frankreich im Jahr 1953 blieb Phnom Penh die Hauptstadt des Landes unter König Sihanouk, der eine neutrale Politik verfolgte. Die Stadt wuchs auf über zwei Millionen Einwohner an und entwickelte sich zu einem kulturellen Schmelztiegel mit verschiedenen ethnischen Gruppen wie Khmer, Chinesen und Vietnamesen. Sie war auch ein Zentrum der modernen Khmer-Architektur, die traditionelle Elemente mit westlichen Einflüssen verband.
![]() |
![]() |
![]() |
| Foto: traditioneller Tanz in Phnom Penh - Marcin Konsek, commons.wikipedia.org | Foto: Sihanouk und Unabhängigkeits-Denkmal Phnom Penh - Kim Eang Eng, unsplash.com | Foto: Uferpromenade mit Königspalast Phnom Penh - Pierrevang3, commons.wikipedia.org |
Im Jahr 1970 wurde Sihanouk durch einen Putsch gestürzt und eine pro-amerikanische Militärregierung unter Lon Nol kam an die Macht. Phnom Penh wurde zum Schauplatz des Bürgerkriegs zwischen der Regierung und den kommunistischen Rebellen der Roten Khmer, die von Sihanouk unterstützt wurden. Phnom Penh wurde mehrfach von den Roten Khmer angegriffen und von den USA während des Vitenam-Kriegs trotz der Neutralität Kambodschas bombardiert. Am 17. April 1975 fiel Phnom Penh schließlich aufgrund des Kriegschaos in die Hände der Roten Khmer, die eine nie gesehene brutale Schreckensherrschaft errichteten.
Die Roten Khmer zwangen alle Einwohner von Phnom Penh, die Stadt zu verlassen und auf dem Land Zwangsarbeit zu leisten. Intelektuelle, Brillenträger und alle westlich orientierten Bewohner wurden gefoltert und getötet. Die Stadt wurde zu einer Geisterstadt, in der nur wenige Funktionäre der Roten Khmer lebten. Die Roten Khmer zerstörten viele kulturelle und religiöse Denkmäler der Stadt und töteten Hunderttausende von Menschen in Folterzentren wie dem berüchtigten Tuol Sleng. Schätzungsweise über 2 Millionen Menschen (ein Drittel der Bevölkerung Kambodschas) starben unter der Herrschaft der Roten Khmer.
Im Jahr 1979 wurde Kambodscha von der vietnamesischen Armee besetzt und die Roten Khmer besiegt und vertrieben. Phnom Penh wurde danach langsam wieder unter einer sozialistischen Regierung aufgebaut, blieb aber isoliert und viele Jahre unterentwickelt. Erst nach dem Friedensabkommen von Paris im Jahr 1991 begann eine politische und wirtschaftliche Öffnung des Landes. Die Vereinten Nationen entsandten eine Friedensmission nach Kambodscha und organisierten freie Wahlen im Jahr 1993.
Seitdem hat sich Phnom Penh zu einer dynamischen und lebendigen Stadt entwickelt, die ihre historischen Wurzeln mit der Moderne zu verbinden sucht. Die Stadt ist heute eines der beliebtesten Reiseziele in Südostasien und prosperiert durch den Einfluss Chinas enorm, was allerdings auch zweifelhafte Seiten hat, weil chinesisches Kapital nicht nur in die wirtschaftliche Entwicklung fließt, sondern auch in zahllose Casinos.
Mehr zur Geschichte Kambodschas =>
Foto: © Phnom Penh - Pierrevang3, commons.wikipedia.org
Attraktionen und Sehenswertes
Der Mekong
Der große Mekong ist einer der mächtigsten und längsten Flüsse Asiens. Er prägt die Landschaft und das
Stadtgebiet von Phnom Penh. Der Fluss bei Phnom Penh ist ein Ort voller Kontraste und Überraschungen. In der
Regenzeit von Juni bis November schwillt er mächig an und veranlasst, dass das Wasser des Tonle Sap-Flusses
rückwärts zum Tonle Sap See fließt und diesen füllt. In der Trockenzeit dagegen nimmt er das Wasser des Sees
wieder auf, weil sein Pegel stark sinkt. Vom Ufer aus kann man traditionelle Fischerboote beobachten, die
neben modernen Fluss-Kreuzfahrtschiffen und Lastkähnen fahren, oder die schwimmenden Dörfer besuchen, in denen
die Menschen auf dem Wasser leben. Der Fluss ist auch die Heimat von vielen seltenen Tierarten, wie dem
Mekong-Riesenwels oder dem Irrawaddy-Delfin (leider stark gefährdet). Eine Flusskreuzfahrt auf dem Mekong
von Phnom Penh aus ist eine einzigartige Möglichkeit, die Schönheit und Vielfalt Kambodschas zu entdecken.
Königspalast
Der Königspalast in Phnom Penh ist die offizielle Residenz des Königs von Kambodscha und ein Symbol der nationalen Identität. Er wurde zwischen 1866 und 1870 erbaut, nachdem König Norodom die Hauptstadt von Oudong nach Phnom Penh verlegt hatte. Der Palast besteht aus mehreren Gebäuden, die im traditionellen Khmer-Stil mit französischen Einflüssen gestaltet sind. Die wichtigsten Gebäude auf dem Areal am Tonle Sap Fluss sind der Thronsaal, die Schatzkammer, die Napoleon-Pavillon und die Silberpagode. Der Königspalast ist für Besucher geöffnet, aber einige Teile sind für die Öffentlichkeit gesperrt, da der König dort lebt. Die Besucher müssen eine angemessene Kleidung tragen, die Schultern und Knie bedeckt, und dürfen keine Fotos im Inneren machen. Der Königspalast ist ein Ort von großer historischer und kultureller Bedeutung für Kambodscha und ein beeindruckendes Beispiel für die Architektur und Kunst des Landes. Der Königspalast ist täglich von 7:30 bis 11 Uhr und 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Wat Phnom
Der Phnom Penh Hügel ist ein künstlicher Hügel, der im 14. Jahrhundert von einer Frau namens Penh errichtet wurde, um fünf Buddha-Statuen aufzunehmen, die sie am Flussufer gefunden hatte. Der Hügel ist etwa 27 Meter hoch und liegt im Nordosten der Stadt und bietet eine schöne Aussicht über die Stadt und den Fluss Tonle Sap. Auf dem Hügel steht der Wat Phnom, ein buddhistischer Tempel, der mehrmals renoviert und erweitert wurde. Er ist ein wichtiges religiöses und kulturelles Zentrum für die Bewohner von Phnom Penh und gilt als der älteste in der Stadt. Der Name Phnom Penh bedeutet wörtlich "Hügel Penh". Er ist mit einem Garten begrünt, der zum Verweilen einlädt (s. Foto unten).
![]() |
![]() |
![]() |
| Foto: Königspalast Phnom Penh - Marcin Konsek, commons.wikipedia.org | Foto: Wat Phnom Penh - Marcin Czerniawski, unsplash.com | Foto: Unabhängigkeitsdenkmal Phnom Penh - allphotobangkok, pixabay.com |
Nationalmuseum
Das Nationalmuseum ist das größte und bedeutendste Museum für Kulturgeschichte und Archäologie in Kambodscha. Es befindet sich neben dem Königspalast und zeigt eine beeindruckende Sammlung von Khmer-Kunst, die mehr als ein Jahrtausend umfasst. Es wurde zwischen 1917 und 1924 im Stil der traditionellen Khmer-Tempelarchitektur erbaut und beherbergt über 14.000 Objekte aus prähistorischen Zeiten, der Angkor-Periode und dem Khmer-Reich, das sich auf dem Höhepunkt seiner Macht von Thailand bis Süd-Vietnam erstreckte. Zu den Highlights gehören Skulpturen, Keramiken, Bronzen und ethnographische Gegenstände aus Stein, sowie buddhistische und hinduistische Relikte. Das Museum ist täglich von 8-17 Uhr geöffnet und bietet geführte Touren in verschiedenen Sprachen an, um einen tiefen Einblick in die Kultur und Geschichte des Landes zu vermitteln. Das karmesinrote Gebäude mit den spitzen Dächern ist von einem üppigen Garten umgeben, der zum Verweilen einlädt (s. Foto unten).
Tuol-Sleng Genoizid Museum
Auch wer sich weniger für die Geschichte Kabodschas interessiert, sollte einen Besuch des Tuol Sleng Genozid Museums nicht verpassen. Dieser Ort und die sogenannten "Killing Fields" (Choeung Ek Völkermord-Gedenkzentrum) 20 Km südlich der Stadt sind Zeugen der ungeheuren Gräueltaten, die während des Regimes der Roten Khmer (1975-79) in Kambodscha begangen wurden. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen Gefängnis im Stadtgebiet, das als S-21 bekannt war und in dem etwa 18.000 Menschen gefangen gehalten, gefoltert und getötet wurden. Das Museum zeigt die Fotos, Geständnisse, Folterwerkzeuge und persönlichen Gegenstände der Häftlinge, die das Grauen der Roten Khmer dokumentieren. Das Museum wurde 1980 gegründet und ist eine wichtige Gedenkstätte für die kambodschanische Nation und die internationale Gemeinschaft.
Phnom Reap Kloster
Das Phnom Reap Kloster ist ein alter buddhistischer Tempel, der etwa 45 Km nördlich von Phnom Penh liegt und ein schönes Ziel für einen Tagesausflug ist. Der Tempel ist auch bei den Einheimischen beliebt, und die Besucher können bei klarem Wetter einen herrlichen Blick auf die Stadt vom Gipfel des Hügels genießen. Der Tempel ist ein besonderes kulturelles Erbe Kambodschas. Er wurde mehrmals restauriert, zuletzt 1926. In seiner Nähe befindet sich ein massiver Stupa, der die Asche von König Ponhea Yat bewahrt, der von 1405 bis 1467 regierte.
![]() |
![]() |
![]() |
| Foto: Kloster Phnom Reap - Paul Szewczyk, unsplash.com | Foto: Koh Pich Phnom Penh - Sam Onn Chan, unsplash.com | Foto: Nationalmuseum Phnom Penh - Artur Bugacki, dreamstime.com |
Unabhängigkeits-Denkmal
Das Unabhängigkeitsdenkmal in Phnom Penh ist ein 20m hohes Bauwerk aus rötlich-braunem Stein, das an
einen blühenden Lotos erinnert. Es wurde 1958 erbaut, um an die Befreiung Kambodschas aus der französischen
Kolonialherrschaft im Jahr 1953 zu erinnern. Es steht in der Mitte eines Kreisverkehrs, an dem der Preah Sihanouk
Boulevard und der Preah Norodom Boulevard aufeinandertreffen und ist von einem schönen Park umgeben, der zum
Entspannen einlädt. Nachts wird das Denkmal in den Farben der kambodschanischen Flagge beleuchtet. Das Unabhängigkeitsdenkmal
ist der Ort für Zeremonien am Unabhängigkeitstag (9.11.) und am Tag der Verfassung (24.9.).
TIPP: unweit südöstlich liegt der Botanico Wine & Beer Garden, ein schattiger Biergarten, in dem es
auch Snacks gibt, der sehr beliebt ist und einen Besuch lohnt.
König Sihanouk Denkmal
Das Sihanouk Denkmal in Phnom Penh ist ein Monument, das den ehemaligen König Norodom Sihanouk ehrt, der das Land vom französischen Kolonialismus befreite. Es wurde 2013 errichtet und befindet sich in der Nähe des Unabhängigkeitsdenkmals, das dem Tempel von Angkor Wat nachempfunden ist. Das Sihanouk Denkmal zeigt eine Bronzestatue des Königs, die von einer goldenen Kuppel gekrönt wird. Die Statue ist von einer gepflegten Grünanlage umgeben, das Denkmal ist ein Symbol der Verehrung und Dankbarkeit für den König, der noch immer als Vater der Nation verehrt wird.
Märkte
Wie überall in Südostasien sind die Märkte ein besonderes Highlight, ebenso in Phnom Penh. Der Zentralmarkt ist ein riesiger Art-Deco-Bau aus den 1930er Jahren, der eine Vielzahl von Waren anbietet, von Schmuck und Kleidung bis hin zu Lebensmitteln und Souvenirs. Der Markt ist ein guter Ort, um das lokale Leben zu beobachten und ein paar Schnäppchen oder Souvenirs zu erstehen (geöffnet täglich von 7-18 Uhr). Der New Steung Mean Chey Markt liegt südlich und bietet ebenfalls eine große Auswahl an Produkten und Ständen und eignet sich zum Bummeln. Unweit des National Stadions liegt der Orussey-Markt, der ebenfalls einen Besuch lohnt. Nicht verpassen sollte man den Nachtmarkt von Phnom Penh, der direkt am Ufer des Tonlé-Sap-Flusses liegt und eine Vielzahl von Waren, wie Kleidung, Stoffen, Kunsthandwerk und Souvenirs bietet. Besonders erlebenswert ist der Essensbereich, wo man typische Gerichte wie gegrillten Fisch, Nudelsuppen oder Frühlingsrollen probieren kann. Der Markt ist nur am Wochenende von 17 bis 24 Uhr geöffnet und bietet eine lebhafte und authentische Atmosphäre unter freiem Himmel. Ebenfalls am Wochenende findet der Riverwalk Nachtmarkt auf der Insel Koh Pich statt. Er ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen, die einen kühlen Abend am Ufer des Tonle Bassac Flusses verbringen möchten. Der Markt bietet eine Vielzahl von Kleidung, Schuhen, Kunsthandwerk, Seide und Souvenirs zu günstigen Preisen. Außerdem gibt es eine große Auswahl an kambodschanischem Street Food und anderen Leckereien, die man auf Picknickmatten in einer entspannten Atmosphäre genießen kann. Der Markt hat auch eine große Bühne, auf der Sänger, Bands und Tänzer für Unterhaltung sorgen.
Nachtleben
Phnom Penh ist inzwischen auch sehr bekannt und beliebt für sein Nachtleben. Man findet Gogo-Bars wie in Thailand und entsprechende Lokalitäten, als auch moderne Clubs. Aktuell besonders inn ist der Epic 2 Club, ein außergewöhnlicher Nachtclub mit einer großen Auswahl an Musik, von Hip-Hop über EDM bis hin zu Khmer-Pop. Wer es ruhiger mag, findet insbesondere angesagte Rooftop-Bars und eine Vielzahl von guten Restaurants in Laufnähe in der Innenstadt. Am frühen Abend trifft sich v.a. die Jugend Phnom Penhs am Riverside, der Uferpromenade entlang des Tonle Sap Flusses, die mit Restaurants, Bars, Cafés und Hotels gesäumt ist. Die Riverside ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen insbesondere am Abschnitt vor dem Königspalast.
Rooftop-Bars
Wie auch in andere südostasiatischen Städten sind Rooftop-Bars und Restaurants auf dem Dach sehr beliebt geworden. Hier kann man essen oder trinken und dabei die tollen Ausblicke über die Stadt und die Flüsse genießen und schöne Abende verbringen. Die besten Rooftop-Bars und -Restauraunts(R) sind aktuell (2023 - s. Karte): Le Moon (Amanjaya Pancam Hotel), Cloud 9, Hemisphere (R), Five Five (R), The Attic, Krud, Akasa, Organic (Palace Gate Resort), Caprilicious and Drinx (R), Sora, Sky Bar Tower 43, Eclipse (R), The Winds, High Ground und Lantern (R).
![]() |
![]() |
![]() |
| Foto: Phnom Penh - Kelly, pexels.com | Foto: New Steung Mean Chey Market Phnom Penh - Kiensvay, commons.wikipedia.org | Foto: Genozid Museum Phnom Penh - Gerd Eichmann, commons.wikipedia.org |
Tempel
Einige der schönsten Tempel in Phnom Penh, die man besuchen sollte, sind:
- Die Silber-Pagode neben dem Königspalast ist bedeckt mit mehr als 5000 silbernen Fliesen, die den Boden des Zentralkomplexes schmücken. Sie beherbergt viele wertvolle Buddha-Statuen, darunter einen aus Gold und Diamanten und einen aus Smaragd.
- Der Wat Phnom liegt auf dem einzigen Hügel der Stadt, der ihr den Namen gegeben hat. Er ist auch bei den Einheimischen beliebt, die hierher kommen, um für Glück und Erfolg zu beten. Der Tempel bietet einen herrlichen Blick auf die Stadt und ist von einem schönen Garten umgeben. Er ist mit der Legende von Frau Penh verbunden, nach der die Stadt benannt ist.
- Der Wat Langka liegt im Herzen der Stadt nahe dem Unabhängigkeitsdenkmal und wurde ursprünglich gebaut, um heilige buddhistische Schriften aufzubewahren. Er ist eines der wenigen Bauwerke, die von den Roten Khmer nicht zerstört wurden, und ist wegen seiner interessanten Architektur eine beliebte Touristen-Attraktion für Touristen.
- Wat Ounalom ist vielleicht der bedeutendste Tempel und liegt am Ufer des Tonle Sap Flusses. Er ist der Hauptsitz der kambodschanisch-buddhistischen Mohanikay-Ordens und Heimat des Obermönchs im Land, sowie das Zentrum des Buddhismus in Kambodscha. Er wurde im 15. Jahrhundert gegründet und beherbergt angeblich ein Haar von Buddha.
Hotels
Das Hotelangebot in Phnom Penh ist in den letzten Jahren mit dem zunehmenden Tourismus und dem rapiden Wachstum der Stadt enorm angestiegen. Die Auswahl an allen Arten von Unterkünften ist riesig. Vom billigen Zimmer bis zum Fünf-Sterne-Strandresort ist für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas Passendes zu finden. Und so hat sich auch die Qualität des Angebotes erhöht und das bei relativ preisgünstigen Zimmerpreisen. Sehr schöne Hotels sind entlang der Uferpromenade und zentral nahe dem Königspalast zu finden.
Man findet eine gute Auswahl an modernsten Hotels mit Rooftop-Bars und Dachpools zu vergleichsweise geringen Übernachtungspreisen. Eine Entscheidung fällt wirklich schwer. Hier sind einige der best bewertesten und sehr gut gelegenen Unterkünfte aufgelistet (s.a. Karten - Buchungs-Links zu agoda.com*)
Die besten Hotels in der Innenstadt nahe Königspalast
- Amanjaya Pancam Hotel super Lage am Tonle Sap Fluss, tolle Rooftop-Bar
- Okay Boutique Hotel spitzen Lage, großer Dach-Pool
- Okay Palace Hotel tolles Interieur, zentral nahe Königspalast
- One Park Hotel spitzen Lage, zentral
- The Plantation Urban Resort spitzen Lage, Kolonialstil Hotel am Königspalast
- Palace Gate Hotel Resort spitzen Lage am Mekong nahe Silberpalast
- Le Botum Hotel gute Lage mit tollem Dachpool
- Hyatt Regency zentrale Lage am Nationalmuseum
- GLOW Park Hotel zentrale Lage 500m südlich des Königspalastes
- Penh House zentrale Lage mit Rooftop Bar und Pool
- Courtyard by Marriott 500m westlich des Königspalastes, tolle Rooftop-Bar
- Jungle Addition Hotel südlich des Königspalastes, schöner Pool in schattigem Garten

Glow Park Hotel (Link zu agoda*)
Die besten Hotels nahe dem Wat Phnom
- Raffles Hotel Luxus-Hotel
- Tao Riverside spitzen Lage am Mekong nahe Silberpalast
- Residence 110 spitzen Lage, preisgünstig
TAO Riverside Hotel (Link zu agoda*)
Die besten Hotelresorts auf der Halbinsel
- The Peninsula super Ausblick vom großen Dachpool auf die Stadt, sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis





Kambodscha Riel













