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Bali

Zeit zu reisen - Zeit zu leben

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Anreise

Bali und Lombok Von Europa bzw. Deutschland aus fliegen z.B. Lufthansa via Singapur, Thai Airways via Bangkok, Singapore Airlines via Singapur oder Cathay Pacific via Hongkong nach Denpasar. Auch arabische Airlines fliegen von Dubai oder Qatar direkt nach Bali. KLM bietet von Amsterdam aus auch Direktflüge an.

Eine interessante und preisgünstige Alternative kann ein Billigflug nach Bangkok sein, mit einem Weiterflug z.B. mit AirAsia von Bangkok nach Bali. Das ermöglicht einen kurzen Aufenthalt in Thailand.


Einreise, Visum und Ausreise

Für die Einreise nach Indonesien ist ein Visum erforderlich, das Touristen mit einem deutschen Reisepass als einfaches Visitor Visa (ursprünglich Visa on Arrival). Dieses Visum kann bei Ankunft am Flughafen erworben werden und kostet IDR 500.000 (ca. 30€). Es ist auch möglich, das Visum online direkt auf der Website der Einreisebehörde vorab (ab 14 Tage vor Einreise) zu erwerben. Zu beachten ist, dass der Pass bei Einreise mindestens noch 6 Monate gültig sein muss. Das Visum ist zunächst 30 Tage gültig und kann bei Bedarf einmalig um 30 Tage verlängert werden. Wer länger als 60 Tage bleiben möchte, benötigt ein gültiges Besuchsvisum. Dieses Visum kann zwei Mal um jeweils 60 Tage verlängert werden (also für maximal 180 Tage Aufenthalt). Das Visum kann direkt online als E-Visum per E-Mail erworben werden.

Bei Einreise nach Bali ist zusätzlich am Flughafen eine Flughafensteuer von 150.000 IR (10€) pro Person fällig.

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Geldwechsel

Am Flughafen sollte man nur wenig oder gar kein Geld in indonesische Rupiah (IR) wechseln, da die Kurse schlechter sind als in der Stadt (Taxen nehmen auch Euro oder Dollar). In Kuta, Seminyak und Ubud gibt es viele autorisierte Geldwechsler. Aber alle haben ihre eigenen Kurse, die für kleine Währungen (z.B. Thai Baht) sehr sehr ungünstig sein können. In Banken und offiziellen Wechselstuben bekommt man die besten Kurse. Außerdem besteht dort nicht die Gefahr, dass man beim Wechselvorgang übers Ohr gehauen wird, indem beim Nachzählen durch den Wechsler zufällig ein paar Scheine unbemerkt zu Boden fallen.


Mit dem Taxi zum Hotel

Wenn man den Ankunftsbereich am Flughafen verlässt, wendet man sich nach links, um etwa nach 200m auf den offiziellen Taxistand zu treffen. Dort bekommt man ein Taxi zugewiesen, das einen zum Hotel fährt. Der Taxipreis nach Kuta lag 2025 bei 90.000 IR (6€), nach Ubud etwa 500.000 IR (30€).


Wetter und Klima

Das Klima auf Bali ist tropisch mit ganzjährigen Temperaturen von 31 bis 32 Grad am Tag und knapp über 20 Grad in den frühen Morgenstunden. Der Südostmonsun prägt das Wetter auf der Urlaubsinsel. In den Sommermonaten weht er trockene Luftmassen vom australischen Kontinent nach Norden, so dass die Niederschlagsmengen von Mai bis November sehr gering sind, und diese Monate als beste Reisezeit gelten. Bali ist also dann ideal für einen sonnigen Urlaub, wenn in Südostasien ansonsten Regenzeit herrscht. Dagegen sind die Wintermonate deutlich feuchter und bewölkter.

Das Wetter auf Bali ist zumeist sonnig, auch in den Wintermonaten. Die Sonne scheint im Schnitt 7 bis 8 Stunden am Tag. Während der Regenzeit von Dezember bis April kann es auch bewölkte Tage geben. Regen beschränkt sich jedoch zumeist auf wenige Stunden am Tag. Allerdings kann es dann auch sehr windig werden. Von Mai bis November ist kaum mit Regen zu rechnen (natürlich gibt es Ausnahmen in manchen Jahren). Es ist durchgängig sehr warm, und die Abende und Nächte sind warm und lau. Auch das Meer erwärmt sich auf knapp 30 Grad.

Im Zentrum der Insel rund um die Vulkanberge kann es mehr Wolken und Regen haben. Auch sinken hier die Temperaturen mit zunehmender Höhe ab. Der meiste Regen fällt südlich der Berge, dort, wo intensiver Nassreisanbau betrieben wird, und wo Bali besonders grün ist.


Klimatabelle

ein paar Worte Indonesisch

Weitere Infos:

  • Zeitzone: MEZ +7 Stunden (MESZ +8 Stunden)
  • Telefon: Vorwahl nach Deutschland (00149), Österreich (00143, Schweiz (00141); mobil telefonieren überall möglich
  • Strom: 110 bis 240 Volt, 50 Hertz; Euro- und Schukostecker fast überall möglich
  • Internet und Wifi: fast überall möglich; WIFI kostenlos verfügbar
  • Impfungen: nicht vorgeschrieben
  • Geldautomaten und Geldwechsel auf Bali in allen touristischen Orten verfügbar

  • Hospitäler und ärztliche Versorgung im Süden der Insel gut

Über Bali - Insel der Götter

Bali Karte Bali gilt als Paradies auf Erden und wird als Insel der Götter (Pulau Dewata) bezeichnet. Die Begründung liegt in der Kombination von traumhaften tropischen Landschaften und der sanftmütigen heiteren und mystischen Kultur und Lebensart der Inselbewohner. Hinzu kommt ein gleich bleibend warmes und von Katastrophen freies Klima, das Sonnenschein und laue Nächte garantiert.

In Balis Süden entlang der Südwestküste befinden sich traumhaft schöne weiße und kilometer lange Sandstrände (Jimbaran Beach, Tuban Beach, Kuta Beach, Legian Beach, Seminyak Beach, Soka Beach, Balian Beach, Medewi Beach), exklusive Hotelanlagen und touristisches Nightlife in und um die Küstenstadt Kuta. Die Südwestküste glänzt durch das Luxushotelörtchen Nusa Dua, den langen Sandstrand von Sanur, die quirlige Hauptstadt Denpasar und die Palmen bestandene Traumbucht von Padang Bai. Die vorgelagerte karge Insel Nusa Penida ist v.a. für Taucher ein attraktiver Anziehungspunkt. Tauchen und Wassersport zählt in Bali zu den besonderen Attraktionen. Aber auch andere sporliche Aktivitäten sind im Angebot.

Das gebirgige Inselzentrum ist berühmt für seine Reisterrassen, das Künstlerdorf Ubud, in dem es v.a. Kunsthandwerkliches zu bestaunen und zu kaufen gibt, und durch verschiedene hinduistische Tempelanlagen (Pura) in Mengwi, Bedulu, Pejeng, Besakih [Muttertempel] und Kintamani mit den für Bali typischen Mehru (schlanke Türme).

Bali Flagge

Außerdem lockt das Zentrum Balis mit einer imposanten Gebirgslandschaft aus den Vulkanen Gunung Agung (3142m) und Gunung Batukaru (2276m), sowie den Bergseen Danau Batur, Danau Buyan und Danau Bratan zu Aussichtsfahrten und Trekkingtouren.

Die weniger bekannte und kaum besuchte Nordküste hat sehr schöne Strände aus schwarzem Vulkansand (Lovina Beach), ein langgestrecktes intaktes Korallenriff und ursprüngliches balinesisches Alltagsleben in vielen kleinen Küstenorten, sowie das städtische Zentrum der Küste Singaraja.

Im langen bergigen Westen liegt der große Nationalpark Bali Barat mit geschützten seltenen Tierarten und tropischem Regenwald. Für Taucher und Schnorchler ist die kleine Insel Pulau Mengjangan noch ein Geheimtipp.

Wunderschöne Hotelresorts in balinesischer Holzarchitektur und mit tollen tropischen Gärten finden sich sowohl an den Stränden, als auch abgeschieden in den Wäldern und Reisfeldern. Sie bieten die Wellness, die Entspannung und den Komfort, den internationale Urlauber suchen.

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Landschaften

Bali gehört zum indonesischen Feuerring und ist durch Vulkanismus vor Jahrmillionen entstanden. Die Vulkane im Westteil der Insel sind vor Millionen Jahren erloschen, während die großen Vulkane im Osten wesentlich jünger sind und zwei, der Gunung Agung und der Gunung Batur noch aktiv sind.

Die imposanten Vulkane prägen nicht nur das landschaftliche Inselbild, sondern sorgen auch für einen äusserst fruchtbaren Boden, auf dem sich üppige tropische Vegetation verbreitet und künstlich angelegte Reisfelder und Terrassen bis zu drei Ernten pro Jahr ermöglichen. Reis ist so das Hauptanbauprodukt, von dem ein Großteil der balinesischen Bevölkerung lebt. Bei Touren über die Insel sieht man im Wesentlichen zwei Sorten Reis: den kürzeren lokalen Reis, der dreimal im Jahr geerntet wird, billig ist und als Grundnahrungsmittel dient, und den bis ein Meter hoch wachsenden teueren Balireis, der nur ein bis zweimal pro Jahr geerntet werden kann. Auf Bali wird noch sowohl mit der Hand ausgepflanzt, als auch mit der Hand und Sichel geerntet. Maschinen kommen aufgrund der Geographie und Stückelung der Felder nicht zum Einsatz.

Die Berge sorgen auch für ausreichend Regen, indem sie die Wolken halten und zur Wolkenbildung beitragen. Es regnet meist kurz und heftig im Süden Balis. Der Nordosten dagegen liegt im Windschatten und bekommt selten Regen ab. Dafür stürzen die Regenmassen aus den Bergen durch die vulkanisch gebildeten Täler gen Meer und sorgen zum einen für Bewässerung, zum anderen auch des öfteren für Überflutungen, v.a. im Norden Balis.

Bali ist im Norden und Osten von Korallenriffen umgeben und geschützt. Dies hat zur Folge, dass dort erstens wunderbare und fischreiche Tauchreviere bestehen, zum anderen die Gewalt des Meeres gebremst an die Strände kommt. Das Meer ist deshalb im Osten und Norden besser zum Schwimmen geeignet, als an der langen Südwestküste, wo sich hohe Wellen erst kurz vor den Stränden brechen. Zur Freude der Surfer, die hier seit Jahrzehnten ausgezeichnete Surfbedingungen vorfinden.

Ein kleiner Rückblick

Die touristische Erschließung der Insel begann bereits in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts, als erste Künstler nach Bali kamen und blieben. In den 30ern stand schon ein erstes Hotel, und in der Folge kamen immer mehr Reiche und Schöne, sowie weitere Künstler nach Bali, die zum Einen die herrliche Natur genossen, als auch Bevölkerung, Kultur und freies Leben mochten. Viele malerische Werke geben noch Zeugnis von dieser frühen Zeit, in der die balinesische Bevölkerung sehr einfach und arm in Bambushütten lebte und zum Teil noch unbekleidet herumlief.

In den frühen 60ern kamen die ersten Surfer auf die Insel, und in Windeseile sprach es sich in der Szene herum, dass es hier ein Eldorado für jeden Grad des Könnens gibt. Die Strände von Kuta bis Seminyak, Dreamland und Padang Padang wurden weltbekannt.

Und dann setzte der weltweite Tourismus in den 70ern richtig ein, und Bali gehörte zu den ersten Topadressen für Erholung und Exotik suchende. Hotels wuchsen wie Pilze aus dem Boden und Bali wurde schnell zur Trauminsel für v.a. westlichen Geschmack. Reiche kamen genauso gerne wie Künstler, Schauspieler und Alternative, die auf Bali auch Lebensart und Meditation und Ruhe suchten. Und nicht wenige blieben und verbrachten den Rest ihres Lebens auf Bali.
In den 80ern entwickelte sich aus dieser Mischung bald ein Trend, der sich Wellness nannte. Urlaub für Körper, Geist und Seele durch eine Mischung von Meditation, Yoga, Massagen und spirituellen Anwendungen. Bali gehörte zu den ersten Reisezielen, die diesen Trend erkannten und nutzen. Wellness-Hotels und Spas kamen in Mode und sind es bis heute. Auf Bali gibt es eine riesen Auswahl an diesen Angeboten.

Und mit dieser Entwicklung wurde Bali mehr und mehr zum Luxus-Urlaubsziel. Fünf-Sterne-Hotels werden bis heute in jedem Jahr neu eröffnet.

Wenn die Bombenanschläge aus den Jahren 2002 und 2005 nicht passiert wären, wäre Bali vielleicht noch beliebter, als es sowieso schon ist. Die meisten Urlauber kommen entfernungsbedingt aus Australien. In Bali ist bestes Wetter, wenn in Südaustralien Winter herrscht. Aber auch die Asiaten lieben die Insel der Götter und fliegen in Scharen ein. Chinesen, Koreaner, Taiwanesen, Malayen und Japaner lieben Luxus und Exotik. Für Europäer ist Bali ein wenig weit entfernt, dennoch ist Bali etabliertes Fernreiseziel in den Medien und in den Köpfen der Menschen. Und wer einmal auf Bali war, wird wissen, dass sich die lange Anreise lohnt.

Mehr zur Geschichte Indonesiens =>


Orte und Ziele auf Bali

Bali Karte An nahezu allen Reisezielen Südostasiens finden sich preiswerte Möglichkeiten zu Ausflügen oder Aktivitäten sportlicher und kultureller Art, die man sicher und einfach vor Ort auswählen und buchen kann. Oft finden sich nette Fahrer, die Reisende mit Taxi oder Boot befördern oder auch führen. Kontaktstellen oder Straßenbüros sind selten zu übersehen. Gegenüber Angeboten von aufdringlichen Taxifahrern sollte man jedoch vorsichtig sein, denn diese befördern den Reisenden gerne zu teuren und minderwertigen Shops oder Restaurants, wo sie Provisionen kassieren.

Kuta

Kuta Karte Das touristische Zentrum Balis liegt im Südwesten am langen sandigen Surferstrand von Kuta. Neben einer großen Zahl an Mittelklassehotels und preiswerten Unterkünften bietet Kuta v.a. nächtliche Unterhaltung in Bars und Clubs. Die engen Straßen sind angefüllt mit Souvenirshops und anderen Läden, sowie kleinen Cafés. Touristen bewegen sich zu Fuß etwas angenervt durch diese Straßen, da aufdringliche Verkäufer zu Hunderten auf sie warten und zugehen. Kuta kann man sich ansonsten recht gut "erlaufen".Restaurants gibt es ebenfalls viele im Innenstadtbereich. Da es kein abendliches Strandleben in Kuta gibt, verlieren sich die Touristen innerhalb der Stadt zum Shoppen oder Essen. Im Juli und August kann die Stadt sehr voll werden. V.a. Australier entfliehen gerne dem australischen Winter und kommen in Massen nach Kuta.
Kuta ist laut und hektisch, und wer nicht unbedingt pralles Nachtleben braucht, ist an anderen Orten besser aufgehöben.

Legian

Legian Karte Legian ist ein kleiner Ort, der mittlerweile mit Kuta und Seminyak zu einer Stadt verschmolzen ist, so dass sich kaum Unterschiede bemerkbar machen. Es ist im Grunde die nördliche Verlängerung Kutas mit ähnlicher Infrastruktur.

Seminyak

Seminyak Karte Seminyak schließt sich nördlich an Legian an. Auch hier bietet die Ortschaft eine komplette touristische Infrastruktur mit Hotels, Läden, Restaurants und Bars. Seminyak ist ein wenig ruhiger als Kuta und Legian, und es wird behauptet, dass es hier etwas gehobener zugeht. Beweis dafür könnte die Vielzahl an Villen sein, die auf zahlungskräftigere Gäste warten. Seminyak ist ausserdem das Shopping-Eldorado Balis.

Der Strand von Seminyak ist ruhiger und vielleicht noch etwas schöner als die südlichen Abschnitte. Der 66 Beach ist vielleicht der schönste Strand Balis, an dem man abends in chilligen Bars auf dem Strand sitzen bzw. liegen kann.

Jimbaran

Jimbaran Karte Der vier Kilometer lange feinsandige Jimbaran Beach liegt in einer ruhigen malerischen Bucht südlich des Flughafens. Herrliche Sonnenuntergänge, gute Hotels und Restaurants und ruhiges Strandleben verwöhnen die Urlauber, die nicht direkt im lauten Trubel von Kuta wohnen möchten, aber dennoch in der Nähe sein wollen. Jimbaran ist ein alter Fischerort, der noch immer diesen Charakter hat. Leider ist er nicht sehr gepflegt. Besonderheit sind die Strandrestaurants, die frischen Fisch offerieren und sich direkt auf dem Sandstrand befinden.

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Uluwatu

Uluwatu Karte Der sehr kleine Ort Uluwatu liegt im äußersten Süden Balis auf der Halbinsel Bukit Badung an der felsigen Steilküste. Hierher kamen lange Zeit nur die Surfer, die an den kleinen Sandbuchten und Sandstränden der Westseite ausgezeichnete Wellenbedingungen vorfinden. Und abends zum Sonnenuntergang fanden sich Touristen und Einheimische am Uluwatu Tempel ein. Mittlerweile hat aber auch hier der Bauboom eingesetzt, und es entstehen neue Hotels und Villen. Leider auch an den kleinen Traumstränden von Padang Padang, Dreamland und Badangan.

Nusa Dua

Nusa Dua Karte Ganz im Süden auf der östlichen Seite der Halbinsel Bukit Badung liegt Die Ortschaft Nusa Dua und der nicht-öffentliche Sandstrand gleichen Names, umrahmt von Luxushotels mit großen tropischen Gärten und kristallklarem Wasser. Der weiße saubere Sand und der sehr seltene Niederschlag machen diesen Teil Balis zur bevorteilten Adresse. Ein gepflegter Golfplatz rundet das Luxusangebot ab. Im Ort Nusa Dua geht es hektisch zu, viel Verkehr und Betriebsamkeit machen einen Besuch eher nur für Einkäufe notwendig.

Sanur

Sanur Karte An der Ostküste gelegen gilt der Strand von Sanur als einer der attraktivsten, wenngleich schmalen Strände. Er ist sechs Kilometer lang und zieht sich entlang des gleichnamigen Ortes mit einer Vielzahl an Hotels und Restaurants, und er ist aufgrund der Nähe zu Denpasar der Heimstrand der Hauptstädter. Dennoch ist er selten überlaufen. Die Uferpromenade ermöglicht lange Spaziergänge im Schatten der Bäume und Palmen. Wer gerne Strandurlaub und Einkaufsmöglichkeiten, gute Hotels und viele Restaurants kombiniert, dem wird Sanur gefallen.

Tanjung Benoa

Der weißsandige Strand an der langgezogenen Halbinsel von Tanjung Benoa bietet Wassersportmöglichkeiten und Unterkünfte aller Preisklassen. Das Wasser ist hier etwas ruhiger, als an der Südküste bei Kuta und Legian und daher besser zum Schwimmen geeignet. Entlang der Dorfstrasse reihen sich einfache Läden und Restaurants. Es handelt sich eigentlich nicht um einen wirklichen Ort.

Denpasar

Die engen Straßen der Hauptstadt Balis können den lauten und hektischen Verkehr kaum noch bewältigen. Die Hitze und die Abgase können einem Besucher den Atem nehmen und wirklich großartige Sehenswürdigkeiten hat die 800.000 Einwohner Stadt nicht zu bieten. Natürlich ist alles voller Geschichte und Kultur, wie überall auf der Insel. Aber der Reisende sollte sich schon gut überlegen, ob er seine kostbare Zeit in der Großstadt oder lieber an einem anderen und schöneren Ort verbringt. Für Marktfans ist allerdings der nächtliche Markt Pasar Jalan Hasanuddin sowie der angrenzende Pasar Badung ein lohnendes Ziel.

Batuan

Batuan ist ein kleiner Ort zwischen Sanur und Ubud. Er ist bekannt und Heimat der balinesischen Malerei. Hier findet man etliche Malershops, die ihre teils wunderschönen Werke recht preisgünstig verkaufen oder auch Auftragsarbeiten annehmen. Egal, ob Portrait, Fantasiekunst oder nach bildlicher Vorlage.

Mengwi

Mengwi ist eine kleine Stadt etwa 20 Km südwestlich von Ubud. Sie liegt am Ayung Fluss und beherbergt den schönen Tempel Taman Ayun. Zudem ist sie Zentrum der Produktion und des Verkaufs der überall anzutreffenden farbenfrohen balinesischen Schirme. Gelbe und weisse Schirme sind heilige Farben. Schwarz-weiss symbolisiert die zwei Seiten allen Seins, und andersfarbige Schirme dienen der Dekoration.

Kintamani

Kintamani liegt auf über 1100m Höhe auf dem Kraterrand des alten Gunung Batur. Am Straßenrand gibt es einige Touristenrestaurants (mit touristisch überhöhten Preisen), die sich ihre Speisen und Getränke so wie den fantastischen Ausblick auf die Caldera, den Kratersee und den Mount Batur gut bezahlen lassen. Leider sin "hier oben" alle etwas unfreundlich und erkennbar hinter jeder Rupie her.
Als der Batur Ende der 1990er Jahre das letzte Mal aktiv war, konnte man von Kintamani aus das Naturspektakel nahezu hautnah miterleben. Vor allem abends bewunderten Tausende die orangegelb leuchtende Lava, die sich aus dem Vulkan ergoss.

Padang Bai

Die geschwungene Traumbucht von Padang Bai und Candi Dasa gilt als eines der schönsten Fotomotive Balis. Der geschwungene Sandstrand, durch dessen Kokospalmen am späten Nachmittag die Sonnenstrahlen auf den Sand und die leichte Brandung fallen, ist "Heimathafen" vieler kleiner und bunt bemalter Jungkungs, der Fischerboote der Balinesen. Auch morgens bei oder nach Sonnenaufgang fällt ein phantastisch weiches und warmes Licht in die Bucht. Die Ostküste Balis ist in den letzten Jahren immer mehr Ziel von Tauchern und Schnorchlern geworden. Strände wie im Süden gibt es hier nicht, allerdings gilt der sehr kleine Strand von Bias Tugal (auch White Sand Beach genannt) südlich von Padang Bai als absoluter Geheimtipp. Wer möchte, kann von Candi Dasa aus direkt das Schiff hinüber nach Lombok nehmen. Bei klarer Sicht beeindruckt der riesige Vulkankegel des Gunung Rinjani auf Lombok mit seiner mächtigen Gestalt.

Ubud

Ubud Karte Balis Zentrum rund um das Örtchen Ubud ist eine grüne Oase der Ruhe und der Kunst. Und seit dort immer mehr Wellness-Resorts entstanden sind, auch der Entspannung, Gesundheit und Schönheit. Ubud selbst gilt seit vielen Jahrzehnten als Künstlerort, in dem hochwertige Malereien, Schnitzereien, Bildhauereien, Webereien und anderes Kunsthandwerk zu sehen und zu kaufen sind. Kunstschulen und ein regelmäßiger Kunstmarkt runden das Angebot ab. Besonders die Kunstgalerien und Museen lohnen einen Besuch und vermitteln einen guten Eindruck vom künstlerischen Treiben auf Bali. Ubud ist umgeben von saftig grünen Reisfeldern und Reisterrassen, die zusammen mit Kokospalmen und Wäldchen eine unglaublich liebliche und schöne Landschaft haben entstehen lassen. Dazu kommen ungezählte kleine Tempel und buntblühende Frangipanibäume, Bougainvillea und Helikonien. Diese Landschaft verzaubert jeden Besucher, und sie passt so wunderbar harmonisch zur Sanftheit der Religion und Liebenswürdigkeit der Balinesen. Wer sich für ein komfortables oder auch luxuriöses Resort im Zentrum der Insel entscheidet, kann von dort aus viele interessante Ziele ansteuern. Etliche Tempel wie Pura Taman Ayun, Bedulu, Pura Penataran Sasih, Pura Pusering Jagat, Pura Kebo Edan, Pura Kehen und vor allem der Muttertempel Pura Besakih am Fuße des mächtigen Gunung Agung Vulkans sind ein Pflichtprogramm. Hinzu kommen Attraktionen wie Affenwald, Elefantencamp und Ausflugsmöglichkeiten in die grandiose Vulkan-Bergwelt. Das Zentrum Ubuds lässt sich gut zu Fuß erlaufen, entlang der Monkey Forest Road liegen viele Shops und Restaurants, der Markt und am oberen Ende der königliche Palast. Nicht auslassen sollte man den Pura Taman Saraswati Tempel an der Main Road, in dem abends balinesische Folklore aufgeführt wird. Abendliche Tänze wie den Bali Legong und Theateraufführungen wie den Bali Barong (siehe Bali Kultur Videos) gibt es auch an anderen Plätzen in Ubud. Sie beginnen meist um 19.30Uhr und dauern gut eine Stunde.
In Ubud kann man gut und günstig übernachten und essen. Mit Taxen oder auch mit dem Moped lässt sich die Umgebung erkunden. Spas und Retreats verwöhnen Körper und Seele, und in Kunstschulen lässt es sich leicht lernen, kreativ und künstlerisch tätig zu werden.

Wer Ubud bereits kennt, zum wiederholten Male nach Bali kommt oder eine Woche richtig abschalten und sich zurück ziehen will, der ist in einem der ausserhalb Ubuds gelegenen Wellnesshotels genau richtig. Hier kann man in der grünen Natur zwischen Reisterrassen und Dschungel die Seele baumeln lassen, gut essen oder sich den Wellnessangeboten hingeben.

Payangan (nördlich von Ubud)

Payangan Karte Der kleine Ort Payangan liegt nördlich von Ubud in einer hügeligen Landschaft, die mit Reisfeldern durchzogen ist. Je nördlicher man kommt, desto bergiger wird sie. Sehr abgelegen und versteckt sind hier einige der schönsten und auch teuersten Hotelresorts entstanden, die ihren Gästen absolute Ruhe und Abgeschiedenheit in fantastischer balinesischer Landschaft bieten. Viele haben Ubud in ihrem Namen, was nicht darüber hinweg täuschen darf, dass sie weit außerhalb Ubuds liegen.

Von besonderem Interesse ist das Elephant Park Lodge Hotel, das sich inmitten grüner Natur und dem weitläufigen Gelände des Elefanten Camps befindet.

Lovina und die Nordküste

Lovina Karte Der Norden Balis liegt hinter den Bergen, vielleicht ist er deshalb weniger überlaufen und noch viel wilder und natürlicher, als der Süden. Die nahen Vulkane haben hier eine zauberhafte grüne Landschaft mit tollen Bergseen (Danau Tamblingan, Danau Bujan, Danau Bratan, Danau Batur), Wasserfällen und fantastischen Aussichtspunkten (Pura Ulun Danu Batur) geschaffen. Viele kleine Orte, Tempelanlagen (Kintamani, Sangsit) und heiße Quellen (Air Panas) laden zum Besuch.
Die Verwaltungs- und Hafenstadt des Nordens, Singaraja war unter den Holländern Hauptstadt von Bali. Sie ist deutlich ruhiger als ihre Nachfolgerin im Südosten und heute zweitgrößte Stadt auf Bali. Westlich schließen sich die langen dunklen Sand- und Kiesstrände von Lovina an. Hier sind in den letzten Jahren viele einfache und komfortable Resorts entstanden, seit sich herumgesprochen hat, welche herausragenden Tauchreviere mit grandiosen Korallenbänken hier zu finden sind. Ein weiteres Highlight sind die Delphinschulen, die sich vor der Küste tummeln und die mit Booten besichtigt werden können.

Strände

Bali Strände Karte Die Strände auf Bali zählen für manche zu den schönsten, bzw. besten tropischen Stränden weltweit. Die Vielfalt an unterschiedlichsten Eigenschaften lässt jeden Gast seinen Traumstrand finden, vorausgesetzt, er weiß, wo man ihn suchen muss. Wassersport, am Benoa Beach, Surfen am Kuta und Legian Beach oder einfach Sonnenbaden am Sanur und Nusa Dua Beach. Daher hier eine kurze Übersicht mit Smiley-Bewertung nach Sauberkeit, Schönheit und Infrastruktur:

Kuta Beach3 smileys

Kuta Karte Der Kuta Beach ist der längste und bekannteste Strand Balis. Seine Breite, die hohen Wellen und die spektakulären Sonnenuntergänge machen ihn bereits einzigartig. Hinzu kommen jedoch noch diverse Unterhaltungs- und Vergnügungsangebote der Stadt Kuta, deren Zentrum nur wenige Gehmeter entfernt liegt. Etliche Bars und Restaurants laden zum abendlichen Stelldichein ein, und die Stimmung ist nicht nur unter den Surfern sehr chillig und relaxt. Bis kurz nach Sonnenuntergang sitzt man bei Bier oder Cola zusammen. Dann kann der Strand sehr voll werden. Der Kuta-Beach hat keine Restaurants, Bars oder Hotels direkt am Strand.



Legian Beach2 smileys

Legian Karte Der Legian Beach schließt sich nahtlos an den Kuta Beach an und unterscheidet sich kaum, außer dass es weniger Verkaufsofferten gibt. Im mittleren Bereich ist er sogar noch weitestgehend ursprünglich. Auch hier kann es in der Hauptsaison im Juli und August sehr voll werden. Im nördlichen Teil nennt man den Strand auch Blue Ocean Beach. Es gibt ein paar gute und beliebte Restaurants und Cafés direkt an der Strandstraße. Dazu zählt das Zanzibar Restaurant & Bar und das Lanai Café, in dem sich auch schön Frühstücken lässt.



Seminyak Beach4 smileys

Seminyak Karte Der Seminyak Beach folgt nach dem Legian Beach Richtung Nordwesten. Hier ist es bereits deutlich ruhiger, und der Charakter des Strandes ist weniger sportlich laut, als eher ruhig und entspannt. Einige der besten Hotels Balis liegen hier direkt am Strand. Aber auch für Seminyak gilt, dass man nach wenigen Metern bereits im Zentrum des Ortes ist und dort alles vorfindet, was ein Urlauberherz erfreut. Der südliche Teil des Strandes nennt sich 66 Beach. Hier gibt es gute und sehr beliebte Bars direkt am Strand. Zum späten Nachmittag finden sich viele junge Leute ein, um bei Bier oder Cocktail den Sonnenuntergang zu erwarten. Optisch herausragend ist das La Plancha, in dem es auch gutes Essen gibt. Als architektonisches Bravourstück entstand direkt am 66 Beach das 66 Beach Paradise Hotel, das 2014 eröffnet wurde. Ebenfalls angesagt sind das Ku De Ta Bar und Restaurant und das Karma Beach Bar und Restaurant.



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Balian Beach3 smileys

Der Balian Beach liegt an der Nordwestküste Balis südlich des Nationalparks Bali Barat und ist landschaftlich wunderschön. Er hat dunklen feinen Sand und meist hohen Wellengang, weshalb man hier vorwiegend Surfer antrifft. Es gibt wenig Infrastruktur und nur ein paar wenige Resorts, daher ist es sehr ruhig und einsam in Balian.

Medewi Beach3 smileys

Der Medewi Beach liegt im Westen Balis. Er ist dunkelsandig oder besteht aus großen und kleinen Kieselsteinen. Er wird aufgrund seines hohen Wellenganges fast ausschließlich von Surfern besucht.

Lovina Beach3 smileys

Der bekannteste und längste Strand im Norden Balis hat dunkelfarbigen Sand, dessen Anblick nicht jeden verzückt. Der Strand ist zudem teilweise recht schmal. Allerdings ist es hier im Norden sehr ruhig, so dass man exzellent abschalten und sich erholen kann. Die Besten Tauchgründe und das große Korallenriff liegen nicht weit entfernt. Höhepunkt sind jedoch die Bootsausfahrten zur Delphinbesichtigung.

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Ahmed Beach2 smileys

Der Amed Beach ist ein kleiner, schmaler und dunkelsandiger Strand im Nordosten Balis. Der Strand ist wenig spektakulär, die Landschaft am nördlichen Fuße des Gunung Agung jedoch sehr. Hierher kommen ausschließlich Taucher, und es gibt zwei Taucherresorts.

Candidasa Beach2 smileys

Die große Bucht im Osten Balis ist sehr ruhig und hat nur einen sehr kleinen, schmalen Sandstrand, der nicht mit anderen Bali Stränden konkurrieren kann. Hierher kommen v.a. Taucher und Schnorchler oder Ruhe suchende, die nicht unbedingt einen bevölkerten Sandstrand wollen.

Padang Bai Beach3 smileys

Die kleine knapp 500m lange Bucht mit goldgelben Sand versteckt sich südlich von Candidasa Bay. Sie ist eingefasst in zwei Landzungen und so sehr gut geschützt. Daher liegen hier häufig Fischerboote und es gibt ein Pier. Die Bucht macht einen sehr malerischen Eindruck und ist beliebtes Fotomotiv.

Bias Tugal (White Sand Beach)4 smileys

Die kleine, nur etwas über 100m breite Traumbucht mit weissem Korallensand versteckt sich südlich von Padang Bai und gilt noch immer als Geheimtipp. Sie wird nur von wenigen Gästen besucht, es gibt außer ein paar simplen Restaurants keine Infrastruktur, und man benötigt ein Auto oder Moped, um dorthin zu gelangen.

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Sanur Beach3 smileys

Sanur Karte Der Seminyak Beach folgt nach dem Legian Beach Richtung Nordwesten. Hier ist es bereits deutlich ruhiger, und der Charakter des Strandes ist weniger sportlich laut, als eher ruhig und entspannt. Einige der besten Hotels Balis liegen hier direkt am Strand. Aber auch für Seminyak gilt, dass man nach wenigen Metern bereits im Zentrum des Ortes ist und dort alles vorfindet, was ein Urlauberherz erfreut. Der südliche Teil des Strandes nennt sich 66 Beach. Hier gibt es gute und sehr beliebte Bars direkt am Strand. Zum späten Nachmittag finden sich viele junge Leute ein, um bei Bier oder Cocktail den Sonnenuntergang zu erwarten. Optisch herausragend ist das La Plancha, in dem es auch gutes Essen gibt. Als architektonisches Bravoustück wird direkt am 66 Beach das 66 Beach Paradise Hotel gebaut und vermutlich 2014 eröffnet. Ebenfalls angesagt sind das Ku De Ta Bar und Restaurant und das Karma Beach Bar und Restaurant.

Benoa Beach3 smileys

Jimbaran Benoa Karte Entlang der Ostseite der Benoa Halbinsel zieht sich dieser feinsandige Strand, der mit zahlreichen Hotelanlagen bebaut ist. Benoa Beach ist der Wassersportstrand schlechthin auf Bali, was zu einen Vielzahl an Anbietern von Motorbooten, Parasailings und Jetskis führt. Im nördlichen Teil warten zudem eine große Zahl an Touranbietern auf Kundschaft, was auch als läsitig empfunden werden kann.

Nusa Dua Beach4 smileys

Nusa Dua Karte Luxusstrand mit einer Vielzahl an Fünf-Sterne-Hotels. Sehr sauber und mit Hotel eigenen Strandliegen bestückt, eignet sich der Nusa Dua Beach für luxuriösen Strandurlaub und ist gut zum Schwimmen geeignet.

Geger Beach5 smileys

Einstiger Geheimtipp unter den versteckten Sandstränden Balis. Trotz einiger Luxusresorts in der Nähe immernoch nicht übermäßig voll und wunderbar zum Baden, Relaxen und Schwimmen geeignet. Der Geger Beach liegt an der Ostseite der Halbinsel Nusa Dua unweit des Golfareals.

Ungasan Beach3 smileys

Kleine Sandbucht unterhalb der Steilküste im Süden Nusa Duas beim Ort Ungasan mit spektakulären Aussichten über das Meer.

Nyang Nyang Beach3 smileys

Relativ langer und schattenloser Sandstrand unterhalb der Steilküste im Südwesten der Halbinsel Nusa Dua. Ist noch immer einsam und abgelegen.

Impossible Beach4 smileys

An der steileren Westseite der Halbinsel Nusa Dua gelegener kleiner Sandstrand. Wird gerne zum Surfen besucht.

Bingin Beach2 smileys

An der Westseite der Halbinsel Nusa Dua gelegener kleiner Sandstrand.

Dreamland Beach5 smileys

An der Westseite der Halbinsel Nusa Dua gelegener kleiner Sandstrand. Vielleicht der bekannteste Surferbeach. Hat in den letzten Jahren unter Baumaßnahmen gelitten.

Balangan Beach4 smileys

An der Westseite der Halbinsel Nusa Dua gelegener kleiner Sandstrand mit einfachen Resorts, der vornehmlich von Surfern frequentiert wird. Teilweise hoher Wellengang, aber sauberes Wasser.

Jimbaran Beach3 smileys

Jimbaran Benoa Karte Der Jimbaran Beach (auch Kedonganan Beach) liegt in einer knapp 4 Km langen Bucht im Süden von Bali südlich des Flughafens. Er zählt zu den schönen langen Stränden mit feinem Sand, ist aber weitestgehend schattenlos und zumeist menschenleer. Hohe Wellen brechen an den Strand, so dass Schwimmen selten möglich ist. Im südlichen Bereich liegen einige Luxushotels, im Norden ein dreckiger Fischmarkt, ein Fischereipier und etliche Strandrestaurants. Besonderheit ist, dass hier die Strandrestaurants ihre Tische ab dem späten Nachmittag auf dem Strand aufgebauen und frischen Fisch und einheimische Gerichte anbieten. Empfehlenswert ist das Ganesha Café. Jimbaran ist ein ehemaliger Fischerort.

Tempelanlagen

Bali Tempel Karte Das Leben auf Bali ist in starkem Maße geprägt von hinduistischen Glauben an die Gottheiten Brahma (den Schöpfer), Visnu (den Bewahrer) und Shiva (den Zerstörer). Dieser Glaube ist zudem durchsetzt mit bösen und guten Geistern, die unmittelbaren Einfluss auf die Lebensqualität der Balinesen ausüben.
Am Deutlichsten wird der Glaube in den vielen Tempeln auf Bali sichtbar. Es soll über zehntausend geben, denn jeder kleine Ort hat drei Tempel zu Ehren der Götter: Puseh (Ursprungstempel; Brahma), Desa (Tempel d. Ratsversammlung; Vishnu) und Dalem (Todestempel; Shiva). Auch einzelne Familien besitzen Tempel in ihren Vorgärten. Je angesehener und reicher der Eigentümer, desto prächtiger der private Tempel. Dazu kommen die großen und wichtigen (auch touristisch) Tempel, die den guten Geistern und Göttern gewidmet sind. Sie stammen meist aus dem 10.-12. Jahrhundert. Ihr Besuch ist meist gegen eine geringe Eintrittsgebühr möglich. Da es sich um heilige Stätten handelt, müssen Besucher ihre Beine mit einem Sarong bedecken. Diesen kann man vor Ort für eine Gebühr von 10.000 oder 15.000 Rupiah leihen. Wer mehrere Tempelanlagen ansteuert, kann sich auch einen eigenen Sarong kaufen und diesen dann nutzen. Ein Baumwoll-Sarong sollte nicht mehr als 50.000 Rupiah kosten. Höhere Preise werden zwar verlangt, jedoch sollte man konsequent herunterhandeln.

Als Besucher Balis sollte man zumindest einige der wichtigsten Tempelanlagen gesehen haben. Meine Bewertung (Smileys) zeigt die Attraktivität des Tempels im Hinblick auf die Qualität der Tempelanlage und dem Verhalten der Balinesen gegenüber Besuchern.

Pura Besakih (Eintritt: 15.000 IR) Muttertempel 3 smileys

Besakih Tempel Besakih Tempel Besakih Tempel

Der größte und bedeutenste Tempel ist der Pura Besakih am südwestlichen Fuße des Gunung Agung. Er liegt auf knapp 1000m Höhe und besteht aus etwa 200 Gebäuden. Pura Besakih ist den drei hinduistischen Göttern Brahma, Visnu und Shiva gewidmet und soll die Insel Bali beschützen. Er gilt als Muttertempel für alle Balinesen. Einige wichtige Familien und alte Berufsgruppen haben hier ihre eigenen Tempelbereiche. Viele mehrstöcke Tempel (Meru) zieren den Tempelkomplex, von denen Pura Panataran im Zentrum der Anlage der Heiligste ist. Die Anlage besteht aus sieben Ebenen, die man nach und nach ersteigen kann. Sie symbolisieren die sieben Stufen der menschlichen geistigen und seelischen Entwicklung bis hin zum Nirvana. Die siebte Ebene des Tempels, die keinen Tempel besitzt, repräsentiert das Nirvana, die Vollendung.
Als 1963 der Gunung Agung ausbrach und sich die Lavamassen den Berghang hinunter wälzten, habe der Tempel wie durch ein Wunder keinen Schaden genommen, weil sich die Lava kurz vor Erreichen der Anlage geteilt habe und an den Gebäuden vorbei geflossen sei.
Bei klarem Wetter hat man vom Tempel aus einen herrlichen Blick auf den mächtigen Vulkan im Hintergrund, sowie auf den Süden Balis bis hin zum Meer. Die größte Wahrscheinlichkeit für wolkenloses Wetter hat man in den Monaten Juni bis August.
Leider ist die Tempelanlage umringt von Verkaufsbuden und fliegenden Händlern, die teils sehr unverschämt agieren. Auch wird man am Einlass nochmals zur Kasse gebeten, indem man zu einer Spende (Donation) aufgefordert wird. Das Kassenbuch, in das man sich eintragen soll (aber nicht muss !), beinhaltet gut sichtbar die angeblichen Spenden der Gäste vorher, die sich im Bereich von 500.000-800.000 Rupiah bewegen. Dieses Buch ist nich das offizielle Buch und eine Lüge. Spenden sollten sich im Bereich von 5-15.000 Rupiah bewegen, nicht mehr. Wer mehr zahlt, lässt das Geld in die Taschen der korrupten Bediensteten fliessen, denn n das offizielle Spendenbuch tragen sie nur die kleinen Beträge ein.
Wenn man das Innere des empelbereiches betreten will, geht dies oft nur mit einem Guide, der sich recht unfreundlich und teils aggressiv am Fusse des Tempels anbietet. Er verlangt nicht selten 100.000 oder mehr Rupiah für seine Dienste und behauptet, das der Zutritt ohne Guide nicht möglich sei. Wer eine Auseinandersetzung scheut und keinen Guide bezahlen will (nach Verhandeln tun sie es auch für 30-50.000 Rupiah), der kann die Treppe aussen um den Tempel herum benutzen. Von dort hat man auch Einblicke in die Anlage.
Insgesamt lohnt die weite Anfahrt zum Pura Besakih nur bei gutem Wetter und echtem Interesse an diesem imposanten Tempel. Ansonsten wird man sich eher an die unfreundlichen Verkaufsscharen erinnern.

Pura Ulun Danu Batur (Eintritt 35.000 IR)2 smileys

Besakih Tempel gilt als der zweitwichtigste Tempel Balis und ist der Meeres- und Wassergöttin Dewi Danu geweiht. Ursprünglich befand sich dieser Tempel am Fuße des Mount Batur. Er wurde jedoch beim Ausbruch des Batur im Jahre 1926 vollständig zerstört und nachfolgend am Kraterrand, dem heutigen Standort in Kintamani, wieder aufgebaut. Der Tempelhat nicht allzu viel zu bieten und wirkt ungepflegt. Viele Gäste sieht er nicht, was wohl auch hier an der Agressivität der Verkäufer und an der weiten Entfernung liegen mag. Vom nahen Kraterrand kann man allerdings bei schönem Wetter einen atemberaubenden Blick auf die riesige Caldera mit dem Kraterseee Ulun Danu und den Gunung Batur geniessen.

Pura Ulun Danu Bratan (Eintritt 30.000 IR)4 smileys

Ulun Danu Bratan Tempel heißt der wichtigste Wassertempel Balis. Er liegt am Ufer des Bratan Sees in den Bergen. Der kleine dreistöckige Meru ist der Meeres- und Wassergöttin Dewi Danu geweiht, der elfstöckige Meru daneben Dewi Putchakmanu, dem Erschaffer der Menschheit. Der große Meru im Zentrum des Tempels ist Shiva gewidmet. Der Tempelbesuch ist ideal mit einem Ausflug ins Bergland Balis zu kombinieren, und mit etwas Glück kann man morgens und abends herrliche Lichtspiegelungen im See rund um den Tempel bewundern. Man sollte versuchen, früh morgens oder am späten Nachmittag zu kommen, weil der Tempel ansonsten von Touristenmassen gut besucht ist.

Pura Batukaru (Eintritt 20.000 IR)4 smileys

Batukaruh Tempel Etwas abseits am Fuße des Gunung Batukaru liegt er versteckt im Regenwald. Hier ist es selten voll, nur an Festtagen kommen viele Balinesen hierher zum Beten. Aber die Anfahrt braucht einige Stunden vom Süden Balis aus. Zu sehen gibt es in der mittelgroßen Anlage einen zugänglichen Tempelbereich und einen nicht zugänglichen Tempelbereich mit einigen heiligen Merus. Hier wird die Gottheit des Vulkans Mahadewa verehrt. Seitlich vom Tempelbereich im Wald befindet sich ein See mit zentralem Heiligtum. Dieser See gilt als Badeort der Götter.

Pura Taman Saraswati (kein Eintritt)5 smileys

Taman Saraswati Tempel Im Zentrum von Ubud befindet sich dieser schöne Tempel, der zur Puri Saraswati Anlage zählt. Hinter der fotogenen Front, die abends als Theaterbühne für balinesische Folklore dient, befindet sich die eigentliche Tempelanlage. Sie ist Dewi Saraswati geweiht, der Göttin der Literatur und Kunst. Im Vordergrund befinden sich zwei große Lotusblumenteiche, die der pituresken Tempelanlage zur Blütezeit zusätzlichen Reiz verleihen. Neben dem Tempel befindet sich das Lous Café, das einen Besuch wert ist.

Der Flusstempel Pura Taman Ayun (kein Eintritt)5 smileys

Taman Ayun Tempel liegt knapp 20 Km von Ubud entfernt am Ayung Fluss in Mengwi. Der Name bedeutet soviel wie Tempel des schwimmenden Gartens. Er ist der zweitgrößte auf Bali und zählt zu den schönsten, v.a. dann, wenn die vielen Frangipani Bäume rund um die zentralen Merus blühen und ihren exotischen Duft versprühen. Die Tempelanlage ist außerdem ein wunderschöner gepflegter tropischer Garten. Das Zentrum der Anlage mit den Merus, die in der Reihenfolge den Vulkanbergen Balis nachempfunden sind, kann nicht betreten werden. Es führt ein Weg rund um diesen Bereich, so dass man beim Rundgang guten Einblick hat.

Pura Luhur Uluwatu4 smileys

Luhur Uluwatu Tempel © Felipe Oliveira | Dreamstime.com An der Südwestspitze der Halbinsel Bukit Badung steht er hoch oben über der Steilküste. Von hier aus kann man spektakuläre Sonnenuntergänge sehen oder einfach nur weit über die Balisee blicken. Wer die Anfahrt nicht scheut, sollte sich kurz vor Sonnenuntergang am Tempel einfinden und sich einen Platz mit Ausblick auf den Tempel und den Horizont suchen. Pura Luhur Ulu Watu ist Dewi Danu gewidmet und dient dem Schutz der Balinesen vor den bösen Meeresgeistern, die von den balinesische Fischern gefürchtet werden. Hier wird die Göttin auch um gute Fischfänge gebeten.

Pura Kehen (Eintritt 15.000 IR)3 smileys

liegt in Bangli am Fusse des Bukit Bangli, auf den man wandern kann, um bei klarer Sicht einen tollen Ausblick über Bali und auf den Gunung Agung zu haben. Die kleine Tempelanlage besteht aus Merus und einer 38-stufigen Treppe, die sieben Terrassen übersteigt. Diese stehen für die sieben Ebenen der menschlichen Entwicklung hin zum Nirvana und zur Erleuchtung.

Pura Puseh Batuan (Eintritt mit Spende 5-10.000 IR)4 smileys

Pura Puseh Batuan Tempel ist ein kleiner, aber sehr schöner Tempel in Batuan auf dem Wege nach Ubud. Die Anlage, die dem Gott Brahma geweiht ist, wurde 1992 rennoviert und wird zum Gebet und für feierliche Anlässe genutzt.

Die Königsgräber von Gunung Kawi (Eintritt 15.000 IR)4 smileys

Die Königsgräber von Gunung Kawi liegen in einem Tal des Pakerisan Flusses etwa 14 Km nördlich von Ubud. Das Tal ist wunderschön mit Reisterrassen gestaltet und mit großen Urwaldbäumen und Kokospalmen bewachsen. Ungezählte Stufen führen hinab ins Tal, und man sollte bei guter Kondition sein, um diese nach der Besichtigung bei tropischer Hitze auch wieder zu erklimmen. Die Königsgräber sind beiderseits des Flusses in Meter hohe Felsen geschlagen und dienen dem Gedenken an ehemalige Könige Balis.

Goa Gajah (Eintritt 15.000 IR)2 smileys

Goa Gajah unweit von Ubud heisst der Elefantenhöhlentempel, der nur aus wenigen Gebäuden, zwei Pools und einer Grotte beteht. Der Grotteneingang soll einem Elefantenkopf (Namensgeber) ähneln, aber es ist ein Dämonenkopf. In den beiden Pools badeten frühe Balinesen nach Geschlechtern getrennt. Das Tal, in das man hinuntersteigt, ist frisch und mit dichtem Wald bewachsen, durch den ein kleiner Fluss fliesst.

Tipp: man sollte an den Verkaufsständen bei den Tempelanlagen möglichst nichts berühren oder in die Hand nehmen, da man ansonsten zumeist sehr unmissverständlich aufgefordert wird, das Produkt zu kaufen. Und das zu weit überhöhten Preisen.

Attraktionen und Sehenswertes

Bali Karte Neben den Tempelanlagen und den Stränden gibt es auf Bali weitere Ziele, die man ansteuern kann, um in der Natur zu sein und etwas zu sehen und zu erleben. Dies gilt insbesondere, wenn man mit Kindern reist.

In der Umgebung von Ubud befinden sich einige Parks, wie folgt:

Neben der Besichtigung der Tiere, kann man die schön in die Dschungellandschaft eingefügten Parks durchlaufen.

Der >Zoo bieten neben Safaris, bei denen Informationen über die Tierarten gegeben werden, auch einen Nachtbesuch machen und die Tiere in der Dunkelheit erleben.

Der Vogelpark lockt mit einheimischen Arten, aber beheimatet auch Vögel aus anderen tropischen Regionen der Erde.

Im Schmetterlingshaus kann man bunte und seltene Schmetterling aus der Nähe beobachten und fotografieren.

Der Botanische Garten liegt nahe der Bratansee und zeigt etliche tropische Baumarten, die zu verschiednen Zeiten im Jahr in Blüte stehen, sowie natürlich viele Arten an tropischen Exoten wie z.B. Helikonien und Ingwergewächse.

Das Elefantencamp wurde erst im Jahr 2000 eingerichtet und schützt den vom Aussterben bedrohten Sumatra-Elefanten, von dem an die 50 Exemplare hierher nach Bali gebracht wurden. Man kann auf ihrem Rücken kurze Trekings durch den nahen Dschungel machen oder elefantische Vorführungen anschauen. Elefanten waren auf Bali jedoch niemals heimisch.

Luwak Coffee Der Affenwald (monkey forest) befindet sich im Süden von Ubud. Es handelt sich um einen Park artigen Urwald, in dessen Mitte ein alter Tempel zu sehen ist, der ein wenig Indiana Jones-Gefühl aufkommen lässt. Das Gelände wird von Makaken-Affen bewohnt, was dem Wald seinen Namen gab. Diese sind nicht scheu, sondern betteln im Gegenteil sehr heftig um Nahrung oder versuchen, Gegenstände wie Brillen, Taschen oder Kameras zu klauen. Vorsicht ist also angebracht.

Wenn man eine Tour durch Bali macht, sollte man sich ein paar Minuten Zeit nehmen und eine der Kaffeefarmen besuchen, um dort selbst hergestellten Kaffee zu probieren. Diesen gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtung. Besonderheit ist der auf Bali produzierte Luwak-Kaffee. Er wird mit Hilfe von kleinen Marder-artigen Tieren produziert, indem man die Kaffeebohnen erst dann zu Kaffee verarbeitet, wenn die Tiere diese nach Verzehr wieder ausgeschieden haben.

Wer nicht nach Ubud kommt, der kann sich auch an anderen Orten balinesische Folklore anschauen. So finden Bali Barong-Aufführungen z.B. morgens um 9 Uhr in Pesangaran (Eintritt 100.000 IR) nahe Denpasar statt.

Unterwegs auf Bali

Bali ist eine relativ große Insel, eineinhalb mal so groß wie z.B. Mallorca. Die Straßen sind eng, der Verkehr ist v.a. im Süden etwas chaotisch und die Entfernungen sind länger als man annimmt, wenn man auf die Karten schaut. Die Ausschilderung ist ebenfalls nicht sehr gut.

Ein gut organisiertes Nahverkehrssystem mit Bussen existiert nicht, Taxen sind das Mittel der Wahl. Diese sind recht preisgünstig und in großer Zahl verfügbar.

Das Leihen von Autos und Mopeds ist preiswert. Mopeds kosten nur 50.000 Rupiah pro Tag. Auch das Benzin ist sehr preisgünstig. Dennoch empfehlen wir v.a. ungeübten Fahrern die Benutzung von Mopeds nicht für längere Strecken. Die Gründe sind bereits oben genannt. Wer es dennoh möchte, braucht einen internationalen Führerschein. In Indonesien herrscht zudem Helmpflicht.

Taxen bekommt man an jeder Ecke. Bei Kurzstrecken muss man auf das Einschalten des Taximeters bestehen, ansonsten sind Fantasiepreise fällig. Eine Fahrt von Kuta nach Seminyak kostet etwa 50.000 Rupiah (= 3,50€). Für längere Strecken kann man einen Festpreis ausmachen. Von Kuta nach Ubud z.B. sollte man nicht mehr als 30€ zahlen. Für eine Tagestour zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten oder Tempeln kann man mit ca. 90€ rechnen. Aber Vorsicht: nicht alle Taxifahrer sind seriös und zuverlässig !

Bali Bali

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Besondere Vorsicht gilt bei sogenannten Transport-Angeboten. Diese Fahrer dürfen sich nicht Taxi nennen und bieten Transportdienste an. Das gilt vor allem von den Stränden in Seminyak aus, wo normale Taxen keine Gäste zusteigen lassen dürfen. "Transporte" sind wesentlich teurer. So berechnen manche Fahrer für eine einfache Fahrt von Seminyak nach Kuta 200.000 Rupiah oder mehr. Da lohnt es sich, ein paar Schritte zu Fuß zu gehen, um dann an der Hauptstraße wieder in ein Taxi zu steigen.

Wer Bali gesehen haben will, muss mindestens einen Tag über die Insel fahren, z.B. zu einigen Tempeln oder Sehenswürdigkeiten. Bei der Fahrt durch Ortschaften und Reisfelder erschließt sich dem Urlauber der viel gepriesene Zauber Balis. Die Insel ist grün, buchstäblich an jeder Ecke finden sich Tempel oder Kunsthandwerksläden. Dazu blühen in unverschämter Menge und Fülle gelbe und pinke Frangipanibäume, die als Tempelbäume zur hinduistischen Religion dazu gehören. Beeindruckend sind auch die gigantischen Banyantreebäume, die heilig sind und meist am dicken Stamm geschmückt werden. Und nicht zuletzt fasziniert die Vulkanlandschaft der Götterinsel mit atemberaubenden Blicken auf die Vulkane Agung, Batur, Batukaru oder Catur. Zu Zeiten von religiösen Festen sieht man viele Balineser in traditioneller farbenfroher Kleidung, und die Straßen sind mit den aus Bambus und Pflanzenmaterial gebastelten Penjors geschmückt.

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Ein besonderes Highlight Balis sind die saftigen grünen Reisterrassen, die sich an verschiedenen Orten der Insel befinden. Die touristisch bekanntesten in der Nähe von Ubud (Gunung Kawi oder Tabanan) sind leider sehr stark vermarktet und frequentiert. Besonders schöne Terrassen befinden sich etwas abseits der üblichen Pfade. Hierzu zählen z.B. die Reisterrassen und Reisfelder von Jatiluih am Südhang des Batukaru.



Aufgrund der vulkanischen Landschaftsstruktur Balis sind nur bestimmte Touren pro Tag zu fahren. Querverbindungen von Ost nach West oder umgekehrt sind im nördlichen Teil der Insel selten oder nicht möglich. So kann man nicht den Pura Besakih und den Pura Batukaru kombinieren, es sei denn, man fährt Wege zurück und mehrmals. Die Straßenbedingungen sind zwar recht gut, aber die Straßen sind sehr eng, was die durchnschnittlichen Stundenkilometer sehr stark reduziert.
Von Kuta nach Besakih braucht man gut drei Stunden, zur Nordküste mindestens fünf Stunden.

Festivals

Das balinesische Jahr hat 210 Tage. Tempelfeste richten sich nach diesem Kalender. So finden die wichtigsten Feste auf Bali, die zu den farbenprächtigsten religiösen Festen weltweit zählen, alle 230 Tage statt:

Galungan

Galungan Festival Am Galungan Tag steigen die Götter und Ahnengeister auf die Erde herab und lassen sich in den Tempeln verehren. Dies symbolisiert den Sieg des Guten über das Böse. Galungan wird zehn Tage lang gefeiert mit Opfergaben, Umzügen, Schmuck von Straßen und Tempeln, Maskentänzen, Tierschlachtungen und Wasserweihungen. Es ist das aufwendigste und vielleicht schönste Fest auf Bali.

Kuningan

Kunigan schließt direkt an Galungan an und beendet das Fest zum Beginn eines neuen Balijahres. Die Götter und Geister der Ahnen steigen wieder in den Himmel auf. Häuser und Tempel werden besonders geschmückt.

Saraswati

Feiertag zu Ehren der Göttin der Literatur und Kunst.

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Nyepi

heisst das balinesische Frühlingsfest (Tag- und Nachtgleiche), das im März gefeiert wird. Im Vorfeld werden heilige Objekte an Wasserstellen gebracht, wo sie gereinigt werden. Symbolisch wird damit die Natur gereinigt und das neue Jahr vorbereitet. Am Vortag des Neujahrstages werden den Geistern Opfergaben bereitet, um sie zu locken und sie dann mit viel Lärm aus Trommeln, Rasseln oder Gongs zu vertreiben. Abends gibt es Umzüge und symbolische Dämonenverbrennungen. Ist dies geschehen, wird das Neujahrsfest in aller Ruhe und Stille verbracht. Man bleibt zu Hause, und es wird nirgends gearbeitet. Auch Flüge von und nach Bali gibt es nicht. Hotels können weder ein- noch auschecken. Lediglich ein Notbetrieb existiert an diesem Tage.

Odalan

nennt sich der Feiertag zur Einweihung eines Tempels, der jeweils nach Ablauf eines Balijahres gefeiert wird. Da es tausende Tempel auf Bali gibt, findet eigentlich immer irgendwo ein Odalan-Fest statt. Die Balinesen tragen Opfergaben zum Tempel und dort von den Priestern geweiht.

Pagerwesi

("eiserner Zaun") Days sind ein dreitägiges Gebetsfest zur Stärkung der geistigen und spirituellen Kräfte gegen das Böse und schlechte Einflüsse. Es wird alle 6 Monate begangen und gilt als drittwichtigster Feiertag auf Bali.

Bali Art Festival

das Kunst- und Kulturfestival

Bali Spirit Festival

Yoga, Tanz und Musik 2023, 4-7.Mai (Website)

Bali Festival Bali Festival

Kultur und Religion

Bali Parade Das tägliche Leben der Balinesen ist nach wie vor sehr stark durchzogen und bestimmt vom Glauben an Geister, Götter und Dämonen. Eine leicht abgewandelte Form des indischen Hinduismus ist religiöse Basis, die göttliche Dreifaltigkeit (Tributi) aus Brahma, dem Erschöpfer, Vishnu, dem Bewahrer und Shiva, dem Zerstörer gilt als oberste Gottheit. Man findet sie in allen Tempelanlagen. Ihr Sitz ist der heilige Berg Gunung Agung, der als symbolischer Mittelpunkt der Welt gilt.

Das Verhalten der Balinesen wird von religiösen Traditionen, Ritualen und Riten bestimmt. Dabei steht die Überzeugung, dass Götter, Geister und Dämonen prägenden und schicksalhaften Einfluss auf die Menschen haben, im Vordergrund. Opfergaben, Gebete und von der Gemeinschaft gefordertes gutes Verhalten und gute Taten sind für ein sinnvolles und schadenfreies Leben auf der Erde zwingend erforderlich. Wer dies nicht akzeptiert, wird Unglück über sich, die Familie und die Gemeinschaft bringen, und kann aus der Gemeinschaft ausgeschlossen werden. Gutes Verhalten und gute Taten bestimmen auch die Wiedergeburt, bei der man höhere Stufen des Seins erreichen kann. Wunsch ist es, als Brahmane, als heiliger Mensch (Priester) wiedergeboren zu werden, und letztlich ins Nirwana oder ins Paradies einzugehen, um den Kreislauf der Wiedergeburten zu durchbrechen.

Bali Bali

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Balinesen legen kleine Opfergaben in Form von Bananenschälchen gefüllt mit Blumen und Nahrung auf die Erde vor dem Haus und auf die Tempelaltäre, um so dreimal täglich die Geister zu besämftigen und das eigene Haus und Leben zu schützen. Sie opfern auch vor jeder Mahlzeit und hoffen auf gute Ernten. Sie glauben daran, dass die Götter auf dem Mount Agung leben und zum Galangan-Fest herunter steigen, um sich von den Menschen verehren zu lassen, weil das Böse besiegt wurde, und man geläutert in ein neues balinesisches Jahr (= 210 Tage) starten kann. Sie glauben auch daran, dass die bösen Geister im Meer leben und haben Angst vor dem Meer. Deshalb sind Balinesen selten Fischer, sondern lassen die Fischerei von Indonesiern von anderen Inseln ausführen.

Nahezu jedes Haus hat seine eigenen kleinen Tempel, die täglich zum Gebet und zur Verehrung der Ahnen genutzt werden. Jede Dorfgemeinschaft, jede Stadt und jede Berufszunft hat ebenfalls einen Tempel, der aus drei Bereichen besteht: den Tempel Puseh für Brahma als Erneuerungstempel, den Desa für Vishnu als Ort der Ratsversammlung und den Todestempel Dalem für Shiva.

Eine große Rolle spielt auch die Verehrung der Verstorbenen und Ahnen, sowie der Natur, die als beseelt gilt. Geister und Götter stehen in engem Bezug zu den vier Elementen Feuer, Erde, Wasser und Luft. Den entsprechenden Göttern ist zu huldigen und zu gehorchen, die Geister müssen beschwichtigt werden. Dämonen bringen Unglück über Leben, Familie und Insel. Sie gilt es zu vertreiben oder zu bekämpfen. Dies geschieht u.a. durch rituelle Tänze wie den Ketchak (Kecak)-Tanz, der als einziger balinesischer Tanz nicht von einem Gamelan-Orchester begleitet wird, sondern von männlichem Gesang und Geräuschen. Zu sehen am Uluwatu Tempel.



Auch in anderen Tänzen und Darbietungen geht es immer um das Bekämpfen des Bösen in Form von Dämonen, Hexen oder bösen Geistern. Bekannt und beliebt sind der Legong Tanz und der Barong als theatralische Aufführung. Diese beiden Formen werden vielfach touristisch angeboten auf Bali.

Als touristischer Besucher Balis sollte man wissen, dass die Balinesen Ihren Glauben sehr ernst nehmen und täglich mit Aufwand und Andacht betreiben. Respekt und Verständnis sind daher zwingend erforderlich. Schließlich ist man zu Gast auf Bali.


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