Koh Samui
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Anreise
Koh Samui liegt ziemlich genau eine Flugstunde südlich von Bangkok im Golf von Thailand. Am schnellsten kommt
man per Flugzeug nach Koh Samui. Bangkok Air und Thaiairways fliegen ab 3200 Baht (je Flug) mehrmals täglich
von Bangkok Suvarnabhumi aus. Eine frühzeitige Buchung ist ratsam.
AirAsia.com und Nokair.com bieten sehr preiswerte Kombitickets aus Flug, Bus und Schiff an. Die Reise geht über Suratthani oder Nakon Si Thammarat, dann mit dem Bus nach Don Sak und mit dem Schiff zum Lipa Noi Pier. Das dauert etwas, ist aber unschlagbar preiswert.
Auch von Phuket, Chiang Mai, Krabi, Pattaya, Kuala Lumpur (fireflyz.com.my), Singapur (Silkair.com) und Hongkong kann man mittlerweile direkt auf die Palmeninsel fliegen.
Eine weitere Flugverbindung besteht zwischen Pattaya/Utapao und Koh Samui einmal täglich ab 3800 Baht.
Der kleine hübsche Flughafen (der neue ist immernoch klein und malerisch) gibt bereits einen ersten schönen Eindruck von der Urlaubsinsel. Von dort ist man per Minibus für 150 bis 250 Baht schnell am Ziel. Mit Eröffnung des neuen Flughafengebäudes ist das beengte Chaos der alten Anlage verschwunden. Taxen dürfen nicht mehr einfach vorfahren und Ankömmlinge aufladen. Die Zuweisung von Minibussen wird direkt im Gebäude organisiert.
Mit dem Schiff reist man von Koh Phangan oder Suratthani aus an. Von Koh Phangan (Koh Tao) fahren Schnellboote
nach Nathon oder an die nördlichen Strände Bophut, Maenam und Big Buddha. Empfehlenswert ist die Fahrt mit dem
Lomprayah-Katamaran. Von/nach Koh Phangan ab 300
Baht in 20 Minuten, nach Koh Tao für 600 Baht in 1,5 Stdn.
zweimal täglich. Lomprayah fährt auch mit eigenen Bussen von/nach Chumphon nach/von Bangkok (Khaosan Road).
Von Suratthani fahren Autofähren nach Nathon und Lipa Noi (von Don Sak aus; ca. 1 Busstunde östlich von Suratthani). Gleiches gilt für die Ab- oder Weiterreise. Fährtickets werden überall verkauft, doch sollte man sich ganz genau erkundigen, wann und wohin die Fähren fahren und am besten das Ticket erst direkt vor der Abfahrt am Hafen kaufen. In vielen Resorts und Hotels kann man ebenfalls Tickets bekommen. Es gibt drei Anbieter, die den ganzen Tag zwischen Don Sak und Koh Samui pendeln: Raja Ferry, Songserm Express und Seatran Discovery. Eine online-Buchung lohnt bislang nicht.
Eine alternative Flug/Schiff-Anreise ist per Flieger nach Suratthani und dann mit dem Bus und Schiff nach Samui und weiter nach Koh Tao. Das ist etwas mühsam, aber billiger, da Airasia.com und Nokair.com Kombitickets für die gesamte Strecke verkaufen und das gut organisiert haben. Die Flüge starten allerdings vom Don Mueang Airport in Bangkok.
Der Transport auf Koh Samui erfolgt per Pickup oder Taxi. Die größeren Resorts und Hotels holen ihre Gäste kostenlos vom Flughafen ab, ansonsten zahlt man zwischen 100 und 250 Baht pro Person, je nach Ziel. Minibusse von Lomprayah nehmen pauschal 150 Baht/Person. Ein Taxi nach Lamai kostet 500 Baht. Das lohnt sich also ab vier Personen.
Einreise und Visum
Für Thailand ist bis 60 Tage Aufenthalt für D, A und CH kein Visum erforderlich. Wer länger bleiben
möchte, kann einmalig bei der Immigration für 1900 THB verlängern oder muss im Voraus ein Visum online (thaievisa.go.th/) beantragen.
Das schnelle Aus- und Einreisen (Visa-run) wird zunehmend kritisch gesehen und kann verneint werden.
ACHTUNG: Seit 2025 muss bis 72 Stdn vor Einreise online die digitale Einreisekarte (TDAC) ausgefüllt werden.
Wetter und Klima
Auf Koh Samui ist anders als in den meisten Landesteilen Hochsaison im Juli/August. Dann ist das Wetter stabil schön, die Regenzeit des Südwest-Monsun wirkt sich auf Samui nicht aus. Dafür bekommt Koh Samui den Nordost-Monsun von September bis Dezember stärker zu spüren. Saison ist auf Koh Samui aber auch von Dezember bis März, wie überall in Thailand. Dann ist es meist trocken mit Temperaturen um die 30 Grad angenehm warm.
Da Koh Samui ein eigenes Mikroklima besitzt, sind Regengüsse immer möglich. Meistens kommt es am Nachmittag zu kurzen Schauern. In der Regenzeit in den Herbstmonaten sind diese länger und intensiver, aber selten tagelang. In dieser Zeit kann es ebenfalls schöne sonnige Tage am Stück haben. Es bleibt warm, allerdings wird es deutlich schwüler.
Auf Koh Samui schließen zwar die wenigsten Hotels, aber der Zustrom von Touristen lässt im Mai/Juni und im Oktober/November merkbar nach. So kann man während der Regenzeit ein eher ruhiges und stilleres Samui erleben. Baden im Meer ist das ganze Jahr über möglich, denn der Golf von Thailand ist selten von starken Stürmen geplagt, und die Küstenbereiche der Insel sind flach und haben kaum Strömungen.
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Weitere Infos:
- Zeit: MEZ plus 6 Stdn / MESZ plus 5 Stdn
- Telefon: mobil telefonieren überall möglich
- Strom: 220 Volt mit Adapter (US-Adapter); Eurostecker funktioniert ohne Adapter
- Internet: sehr günstig und fast überall möglich; WIFI kostenlos verfügbar
- Impfungen: nicht vorgeschrieben
- Geldautomaten und Geldwechsel auf Koh Samui verfügbar
- Hospitäler und gute ärztliche Versorgung auf Koh Samui vorhanden
Foto: Koh Samui Airport 2004 © tropical-travel.com
Über Koh Samui
Als Koh Samui vor mehr als dreißig Jahren für den Tourismus entdeckt wurde, war es wahrscheinlich die tropische
Trauminsel schlechthin. 25 Km lange schneeweiße Sandstrände an allen Küsten, tausende Kokospalmen bis nahe ans
Wasser und bis tief ins Landesinnere, mit Dschungel bewaldete Berge und Wasserfälle mit klarem warmen Wasser.
Hinzu kommt, dass Koh Samui ein Mikroklima aufweist, das auch während der Regenzeit meist gutes Wetter garantiert.
Nur nachmittags regnet es zeitweise im Südwesten ein paar Stunden kräftig, danach scheint wieder die Sonne
(mehr Regen gibt es im Oktober und November). Koh Samui wurde so zum Traumziel vieler Traveller und Urlauber
aus aller Welt.
Dies blieb nicht ohne Folgen, und so besitzt Koh Samui einen kleinen (mittlerweile vergrößerten) Flughafen, Touristenzentren mit Nightlife und großen Hotelanlagen. Fast alle großen internationalen Hotelketten sind auf Samui vertreten. An den damals schönsten Stränden Lamai und Chaweng drängen sich heute die Resorts und Hotels, auf dem Wasser geht es im Frühjahr und Sommer zu wie am Mittelmeer, die beiden gleichnamigen Orte quellen in der Hochsaison über und riechen unangenehm. In der Nebensaison von April bis Juni ist es auch in Chaweng ruhiger, und man kann die herrlichen Abende in den Strandrestaurants ohne Hektik genießen. Die Dinner mit frischem Fisch und den nackten Füßen im Sand gehören noch immer zu den besonderen Erlebnissen auf Koh Samui.
Mit 233 qkm ist Samui die drittgrößte thailändische Insel. Bis 635m erhebt sich der Khao Thai Kwai inmitten der Insel, die im Zentrum mit Regenwald bedeckt ist. Wanderpfade und befestigte und unbefestigte Straßen ziehen sich durch die Berglandschaft (s. Jungle Route 360), die mit spektakulären Wasserfällen aufwartet. Einige davon können per Elefantentrecking besucht werden. In den Küstenregionen wurden Kokospalmenplantagen angelegt, die der Insel den Beinamen Palmeninsel einbrachte. Die Strände an den West-, Nord- und Ostküsten zählen zu den weltweit schönsten und werden entsprechend häufig frequentiert. Kaum eine tropische Insel hat in den letzten Jahren einen solchen touristischen Aufschwung erfahren, wie Koh Samui. Die Insel im Golf von Thailand erfüllt tropische Sehnsuchtsträume par excellence.
Vor allem rund um den Flughafen wurde in den letzten Jahren enorm viel gebaut. Große Hotelkomplexe, riesige Resort- und Apartmentanlagen für ausländische Eigentümer sind im Bau oder bereits fertig gestellt. Am Maenam Beach, am Choeng Mon Beach und nördlich von Chaweng Beach gehören Baulärm und Dreck der Baustellen zum Tagesbild. Samui stellt sich auf den steigenden Ansturm von Reisenden aus Russland und Ostasien (China) ein. Die Zeiten der romantischen Trauminsel sind zumindest hier endgültig passé. Leider sind auch die Preise und v.a. die Taxipreise damit stark angestiegen.
Wer der Bauwut entfliehen möchte und Ruhe sucht, kann diese an den weniger bekannten Stränden im Nordwesten und Westen finden, obwohl auch hier, wie eigentlich an allen Stränden neu gebaut oder renoviert wird. Einen immer noch guten Eindruck macht der Lamai Beach, der noch eine Vielzahl von sehr preiswerten kleinen Bungalows-Resorts bietet, die noch einen Eindruck vermitteln, wie es vor vielen Jahren einmal überall war. Und dem Ort Bophut kann man attestieren, dass er sich zu seinem Vorteil entwickelt hat und heute ein schönes Urlaubsziel darstellt.
Im Süden der Insel gibt es noch Strände und Buchten, die touristisch unentwickelt sind und wenig zu bieten haben, aber durchaus einen Besuch lohnen. Ebenso die kleineren Strände auf der Westseite, die auch bei Ebbe genügend Wasser haben und schöne Sonnenuntergänge bieten. Im Süden von Ban Thong Krut aus lohnt sich ein Tagesausflug auf die vorgelagerte Insel Koh Tan, die v.a. für Anfänger schöne Schnorchelmöglichkeiten hat.
Andere Ausflüge führen zum Schnorcheln und Kajaken auf die Ang Thong Inselgruppe westlich von Samui (Tagesausflug) oder zu den Wasserfällen im Inselinnern, die jedoch sehr touristisch geprägt sind und in der Trockenzeit nicht wirklich lohnen. Inselrundfahrten sollten immer auch den Wonderful Rock (Großvater Felsen) südlich von Lamai und die große Buddhastatue im Nordosten berücksichtigen. Es lohnt sich, ein preiswertes zweisitziges Moped zu leihen und die Insel auf eigene Faust zu erkundschaften. So ist man unabhängig, kann mehrere Strände anfahren und zahlt mit ca. 5,- € pro Tag weniger als per Taxi.
Andere Ausflüge führen zum Schnorcheln und Kajaken auf die Ang Thong Inselgruppe westlich von Samui (Tagesausflug) oder zu den Wasserfällen im Inselinnern, die jedoch sehr touristisch geprägt sind und in der Trockenzeit nicht wirklich lohnen. Inselrundfahrten sollten immer auch den Wonderful Rock (Großvater Felsen) südlich von Lamai und die große Buddhastatue im Nordosten berücksichtigen. Es lohnt sich, ein preiswertes zweisitziges Moped zu leihen und die Insel auf eigene Faust zu erkundschaften. So ist man unabhängig, kann mehrere Strände anfahren und zahlt mit ca. 5,- € pro Tag weniger als per Taxi.
Die touristische Erschließung der Insel brachte natürlich auch Vorteile: so kann man auf einer befestigten Straße ohne Mühe mit dem Leihwagen, dem Moped oder mit dem Pick-up Taxi rund um die Insel fahren und alle Strände und selbst das Inselinnere schnell erreichen. Außerdem gibt es kaum Engpässe in der Versorgung, und wer es komfortabel möchte, findet seine Unterkunft in allen Preisklassen (auch für 500,- € und mehr pro Nacht).
Auf Koh Samui leben heute offiziell knapp 70.000 Einwohner, hinzu kommen mindestens doppelt soviele Angestellte im Tourismusgeschäft. Noch leben einige Einwohner von Fischfang und Kokosnussanbau, die meisten jedoch längst vom Tourismus. Die über 1 Million Kokospalmen prägen das Inselbild und erfreuen jedes Urlauberauge schon bei der Anreise.
Foto: Koh Samui Nordostküste © tropical-travel.com
Orte auf Samui
Nathon
Nathon(ca. 5.000 Ew.) ist der Verwaltungs- und Hafenort von Samui. Hier (und am südlicher gelegenen Lipa Noi Pier) legen die Autofähren aus Suratthani an und alles Material für die Insel wird hier verladen. Der Ort hat außer einem ganz interessanten Markt (Besuch lohnt nur früh morgens) wenig zu bieten, und so halten sich die wenigsten Touristen hier lange auf, sondern besteigen die Taxen zu den Stränden an der Nord- und Ostküste. Wer bummeln möchte, der sollte dies besser in Chaweng tun, denn Nathon ist während des Tages eng und laut, und am Abend ausgestorben.
Chaweng
Chaweng ist das touristische Zentrum Samuis. Eine knapp drei Kilometer lange Einkaufsstraße mit Restaurants, Cafés, Läden, Minimärkten, Banken, Hotels, Bars und Diskotheken verläuft parallel zum Strand und bildet allabendlich den Anziehungspunkt für Vergnügungswillige und Shoppingfans. In der Hauptsaison kann es sehr voll und anstrengend sein, sich auf der schmalen Straße gegen den Taxiverkehr und die ungezählten Mopeds zu behaupten. In den letzten Jahren ist Chaweng stark gewachsen, und so gibt es jetzt auch große Einkaufszentren wie das Central Festival entlang der Inselhauptstraße Richtung Maenam, in denen man sich preisgünstig mit täglichem Bedarf versorgen oder in luxuriösen Boutiquen shoppen kann. Neben Souvenirs und billiger Kleidung findet man in Chaweng auch Perlen, Gold, Schmuck, Seide und Antiquitäten. Das Nachtleben findet v.a. in den Bierbars, Diskotheken (Green Mango) und Pubs (Reggae Pub, The Doors Pub) von Chaweng statt. Und seit einigen Jahren in der hochfrequentierten ARK-Bar.
Lamai
Die kleine Schwester von Chaweng ist eine kleine Ortschaft, in der alles etwas wenige hektisch zugeht. Eine von der Hauptstraße abzweigende Ortsstraße parallel zum Strand bietet ähnlich wie in Chaweng, Restaurants, Läden, Bierbars und Hotels. Tagsüber ist der Ort fast ausgestorben, da das Leben am Strand stattfindet. Wem das Nachtleben in Lamai zu still ist, der kann sich mit dem Pickup-Taxi in 15 Minuten nach Chaweng fahren lassen.
Hua Thanon
Hua Thanon südlich von Lamai ist ein muslimisches Fischerdorf ohne touristische Attraktionen. Es gilt als Tor zum muslimischen Süden Samuis. In wenigen einfachen Restaurants lässt sich angenehm sitzen und essen. Der Strand ist noch immer den Fischerbooten vorbehalten und taugt nicht zum Baden.
Taling Ngam
Ein kleiner sehr ruhiger Ort im Südwesten Samuis, der eigentlich nur aus einem Tempel und wenigen verstreuten Häusern von Einheimischen besteht.
Lipa
Lipa ist ein entlang der Inselstraße südlich von Nathon verlaufender Ort der Einheimischen mit wenigen privaten Gästehäusern. Hier leben Thais, die am Tage in Nathon oder anderen Orten arbeiten. Erlebenswert sind die Büffelkämpfe, die hier noch regelmäßig stattfinden. Der Verkehr, der durch Lipa fließt, wird v.a. durch das Lipa Noi Pier gespeist, an dem die Fähren aus Donsak anlegen und LKWs und Busse ausspucken.
Maenam
Maenam ist ein Durchgangsort an der nördlichen Küstenstraße. Die meisten Häuser liegen direkt an der Straße, an der der Verkehr durchgängig laut und stetig ist. Banken, Post, Läden, Gärtnereien und wenige Restaurants befinden sich hier. Etwas stiller wird es, wenn man in die Seitenstraßen Richtung Strand hineinfährt. Dort befinden sich weitere kleine Restaurants, Bars und preiswerte Gästehäuser. Die guten Resorts liegen alle direkt am Strand.
Bophut
Bophut ist die vielleicht älteste Siedlung auf Samui. Ähnlich wie Maenam liegt auch Bophut an der Durchgangsstraße von Nathon nach Chaweng, der Ortskern befindet sich jedoch nahe am Strand und beherbergt schöne alte Fischerhäuser, die sich an einer idyllischen Dorfstraße entlang reihen. Hier ist es ruhiger, und wenn man sich die Zeit nimmt, sich ein wenig umzuschauen oder in einem einfachen Straßenrestaurant ein Wasser oder ein Bier trinkt, dann bekommt man noch einen Eindruck, wie es früher auf Koh Samui einmal gewesen sein muss. Abends lohnen sich die guten Restaurants entlang der Strandpromenade, die vor allem frischen Fisch und Meeresfrüchte anbieten. Zu den Hotels am Bophut Beach sind es nur einige Gehminuten.
Strände
Chaweng Beach
Chaweng Beach ist noch immer die erste Strand-Adresse für die meisten Koh Samui-Reisenden. Der knapp vier
Kilometer lange weiße Sandstrand hat eine Menge zu bieten. In den Anfängen standen hier die ersten Holzhütten
unter Kokospalmen. Diese sind vollständig verschwunden und mussten Hotels und Strandresorts aller Kategorien
weichen. Diese stehen heute dichtgedrängt und platzieren ihre Sandliegen und Sonnenschirme auf dem Sand.
Wassersportangebote, Strandverkäufer und nahe Restaurants und Bars machen das Strandleben abwechselungsreich.
Und abends sind es nur ein paar Schritte ins Nachtleben von Ban Chaweng.
Einzigartig sind noch immer die Abende auf dem Strand, wenn die Restaurants und Resorts Ihre Tische und Stühle auf dem Strand aufbauen und zum Candlelight Dinner mit nackten Füßen im Sand einladen. Dann gibt es frischen Fisch vom Grill, thailändische Küche und, wer möchte, auch gutklassigen Wein aus aller Welt. Vorher kann Beachvolleyball gespielt werden, und wenn die Sonne hinter den Inselbergen verschwindet, ist Chillout in den Bars am Strand angesagt.
Der Chaweng Beach hat feinen weißen und festen Sand, der zum Laufen und Joggen geeignet ist. Das Meer ist meistens ruhig und plätschert v.a. abends kaum hörbar als Hintergrundgeräusch an den Strand. Im nördlichen Teil ist der Strand schmal und verengt sich zunehmend. Hier geht das Wasser bei Ebbe weit zurück und hinterlässt Schlamm und Steine. Dennoch sind hier in den letzten Jahren viele Luxusresorts neu erbaut worden. Der beste Strandbereich ist der mittlere Strandabschnitt. Ganz im Süden, durch einen kleinen Fluss abgetrennt, liegt der Chaweng Noi Beach. Hier ist es ruhiger, und der Strand ist optisch noch schöner, als der zentrale Chaweng Beach. Allerdings grenzt er im Süden an die Inselstraße, wo es laut sein kann.
| Foto: Chaweng Noi Beach 2006 © tropical-travel.de | Foto: Chaweng Beach 2006 © tropical-travel.de |
Thong Takian (Crystal Bay)
Diese schöne kleine Bucht liegt an der Küstenstraße zwischen Chaweng und Lamai. Vier Resorts haben Bungalows am weissen Sandstrand. Aber selten ist es hier voll. Das Wasser ist bei Flut türkisblau und gut zum Schwimmen geeignet.
Lamai Beach
Chaweng oder Lamai? Hier scheiden sich die Geister. Wem Chaweng zu trubelig und voll ist, aber dennoch Beachlife
und Abendunterhaltung will, der fährt nach Lamai Beach. Der drei Kilometer lange feine Sandstrand ist für viele
noch schöner als der Chaweng Beach. Kokospalmen wiegen sich im Wind, der Sand ist weiß und sauber, das Meer
auch bei Ebbe sehr gut zum Schwimmen geeignet und die Atmosphäre ist relaxter und cooler. Zudem gibt es am
Lamai Beach noch sehr einfache Bungalows und weniger Pauschaltouristen. Ansonsten bietet der Strand dieselbe
Kurzweil mit Wassersport und Stranddinner. Der Ort Ban Lamai liegt direkt hinter den Strandresorts. Hier lässt
es sich richtig abhängen, entspannen, shoppen und essen.
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| Foto: Lamai Beach 2003 © tropical-travel.de | Foto: Choeng Mon Beach 2003 © tropical-travel.de |
Choeng Mon Beach
Die Choengmon Bay liegt am nordöstlichen Zipfel Koh Samuis. Ein gut vierhundert Meter langer und flacher
Sandstrand begrenzt die Bucht nach Süden. Das Wasser der Bucht ist seicht und geht bei Ebbe stark zurück. Bei
Flut reicht es aber zum Schwimmen. Jedoch muss man dabei auf scharfkantige Felsen und Korallenreste achten.
Am östlichen Ende liegt die kleine Insel Koh Farn Noi, zu der man bei Ebbe zu Fuß laufen kann. Ihr gegenüber
an der westlichen Seite der Bucht liegt der Privatstrand des Tongsai Bay Resorts.
Die Choeng Mon Bucht beherbergt einige gute Resorts und lädt ein, ein paar ruhige Tage an einem schönen Strand
zu verbringen, an dem auch abends Unterhaltung in Strandrestaurants geboten ist. Nach Chaweng sind es von hier
aus nur wenige Minuten mit dem Taxi oder dem Moped.
Thong Son Beach
Ganz an der Nordspitze Samuis liegt diese kleine Sandstrandbucht, abgeschirmt durch Felsen und weit abseits des Straßenverkehrs. Hier kann man die Seele baumeln lassen, am Pool oder am Strand liegen, schnorcheln am Korallenriff und die Aussicht auf Koh Phangan genießen. Die Schönheit des Fleckchens hat seinen Preis, denn Luxusresorts haben sich hier mit schönen Anlagen niedergelassen. Wer es ganz edel und abgeschirmt möchte, bucht sich ins Six Senses Hideaway ein.
Big Buddha Beach (Phra Yai Beach)
Big Buddha Beach ist die östlichste der drei nördlichen Strandbuchten Samuis. Der schmale zwei Km lange Sandstreifen verläuft vom Phra Yai Tempel mit der Big Buddha Statue im großen Bogen nach Südwesten. Das Wasser geht bei Ebbe weit zurück, und die Durchgangsstraße zum Flughafen verläuft direkt parallel zum Strand. Daher stehen hier nur einige kleinere Familien-Resorts, die es bislang nicht geschafft haben, erfolgreich Urlauber anzuziehen. Mit dem neuen Pier zu den Inseln Koh Phangan und Koh Tao hat der Verkehr an diesem Strand nochmals zugenommen.
Bophut Beach
Der Bophut Beach liegt bereits abseits des direkten Straßenverkehrs. Die dicht gedrängten Hotelsresorts
bilden die Verbindung zwischen Durchgangsstraße und Meer. Der Bophut Beach ist vor allem im westlichen Ende
sehr schön, das Wasser zum Schwimmen geeignet, und der Sandstreifen breit genug, um auch bei Flut am Strand
liegen oder spielen zu können. Einige Luxushotels haben hier sehr schöne Anlagen in den Palmengürtel integriert.
Abends kann man in den Hotelgärten essen oder einen kurzen Spaziergang in den Ort Bophut machen. Auch nach
Chaweng ist es nicht sehr weit. Pickup-Taxen fahren den ganzen Tag und halten unweit der Hoteleingänge.
Maenam Beach
Der längste Sandstrand Samuis ist gleichzeitig der optisch schönste. In einer geschwungenen Bucht zieht
sich ein Langes Band aus weißgelbem lockeren Sand und grünen Kokospalmen über fast vier Kilometer Länge. Das
blaue Meerwasser brandet leicht an den Strand, der recht steil ins Wasser abfällt und gut zum Schwimmen geeignet
ist. Dagegen ist der Sand zum Joggen oder Laufen nicht so gut geeignet, da er grobkörnig und locker ist. In
den Kokospalmenhainen verstecken sich kleine Bungalow-Resort-Anlagen. Bis vor wenigen Jahren waren diese noch
weitestgehend in Händen Einheimischer und große Flächen unbebaut. Aber wie überall in Thailand, haben Hotelketten
die Schönheit des Strandes entdeckt und größere Hotels gebaut. Dennoch wirkt der Maenam Beach nicht eng und
bietet genügend Platz für Sonnenhungrige und Wassersportler. Aufgrund der Windverhältnisse haben Kitesurfer
den Maenam für sich entdeckt.
Der Maenam Beach liegt abseits der Durchgangsstraße. Daher ist es hier sehr ruhig. In der Palmenwald-Zone zwischen Straße und Strand sind Gästehaäuser, kleine Shops und einfache Restaurants entstanden, die abends nach Sonnenuntergang zum Bummeln einladen.
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| Foto: Bophut Beach 2005 © tropical-travel.de | Foto: Maenam Beach 2003 © tropical-travel.de |
Bang Po Beach (und Ban Tai Beach)
An der westlichen Nordküste zieht sich der Bang Po Beach über ca. 5 Km entlang. Er ist schmal und kann mit seinen östlichen Nachbarn nicht mithalten. Auch nicht, was die Wassertiefe angeht, denn so wie an der Westküste ist das Meer sehr flach. Aber es ist ruhig hier und am östlichen Ende - dem Ban Tai Beach - gibt es ein vorgelagertes Korallenriff, das zum Schnorcheln einlädt. Wer also etwas mehr Ruhe will, ist mit dem Bang Po Beach nicht schlecht beraten. Am westlichen Ende des Strandes hat der Four Seasons Hotelkonzern ein Traumresort errichtet, das Urlaubern, die bereit sind, viel Geld auszugeben, paradiesischen Luxus bietet.
Bang Makham Beach (Laem Yai Beach)
Das Meer ist am Bang Makham Beach an der nördlichen Westküste Samuis bei Flut nur wenige Zentimeter hoch. Bei Ebbe zieht es sich weit zurück und hinterlässt eine fürs Auge unschöne schlammige und steinige Nassfläche mit einem kaum drei Meter breiten sandigen Uferstreifen, der zumal wenig gepflegt ist und nicht als reizvoller Strand bezeichnet werden kann. Läuft man den Strand jedoch ganz nach Norden Richtung Laem Yai, kommt man an eine kleine sandige Bucht mit Palmen, die schon eher als paradiesisch gelten kann. Allerdings verkehren hier die Schiffe zwischen Nathon und den nördlichen Piers, was das Idyll etwas trübt. Zwei neue Resorts haben sich dort positioniert: Mai Samui Beach Resort und The Passage Samui Villas.
Lipa Beach (Thong Yang Beach)
Der Lipa Beach zieht sich entlang der Santi Bucht (auch Ao Laem Din) bis vor die Tore von Nathon. Im südlichen Bereich ist er feinsandig und sauber. Hier befinden sich einige Bungalow-Resorts. Der Strand ist aber noch kaum bebaut und einsam. Kasaurinen und Laubbäume spenden Schatten, das Meer ist bei Flut gut zum Baden und Schwimmen geeignet und abends kann man spektakuläre Sonnenuntergänge über den Felsinseln des Angthong Nationalparks bewundern.
| Foto: Lipa Beach 2004 © tropical-travel.de | Foto: Maenam Beach 2003 © tropical-travel.de |
Taling Ngam Beach
Wenngleich der Strand nicht sehr breit ist und bei Flut im Meer zu verschwinden droht, so ist der einsame
Taling Ngam Beach ein schöner Sandstrand, der mit schönen Sonnenuntergängen lockt, da er an der südlichen Westküste
liegt. Die Abgeschiedenheit des Strandes macht ihn besonders reizvoll für ruhige Tage und Nächte. Wenige Hotelresorts
sind hier entstanden, von denen das Taling Ngam Beach Resort (früher Le Meridien, jetzt Intercontinental) bereits
viele Jahre besteht. Da die Region noch wenig besucht und bebaut ist, herrschen hier noch die ursprünglichen
Palmenwälder vor, die direkt bis an den Strand wachsen.
Phang Ka Beach
Diese kleine Sandbucht liegt südlich vom Taling Ngam Beach und beherbergt das Phangka Paradise Resort, ein einfaches Bungalow Resort in absoluter Abgeschiedenheit. Hier ist es paradiesisch ruhig, und man kann fast alleine am Strand bummeln, bei Flut im Meer baden oder die Palmenhaine durchstreifen, Sonnenuntergänge inklusive.
Thong Krut Beach
Die Thong Krut Bucht liegt an der westlichen Südküste. Sandige Strände gibt es hier nicht. Steine, Schlamm und Felsen markieren den sehr flachen Uferbereich. Noch haben sich hier kaum Hotels angesiedelt, und Fischer prägen nach wie vor das Bild.
Bang Khao Beach
An der östlichen Südküste befindet sich die Küste von Bang Khao. Nur kleine sandige Stellen können als Strandabschnitte bezeichnet werden, ansonsten ist der Uferbereich flach, steinig und schlammig. Erst in den letzten Jahren sind auch hier ein paar Hotelresorts entstanden, von denen das Kamalaya Wellness Retreat sicher am besten sandigen Abschnitt liegt.
Natien Beach
Im äußersten Südosten Samuis liegt der Natien Beach, der auch manchmal als Hua Thanon Beach bezeichnet wird. Es ist sehr ruhig hier und richtiges Strandleben gibt es nicht. Das Wasser ist bei Ebbe weit weg und auch bei Flut nicht sehr tief. Wenige Resorts teilen sich den Strand, die ihre besten Tage bereits hinter sich zu haben scheinen. Dennoch kann man hier schöne Strandtage verbringen wenn man Abgeschiedenheit und Ruhe sucht. Auch für kleine Kinder ist der Strand sehr gut geeignet. In den Palmenwäldern hinter dem Strand gibt es einfache Läden und Einheimischen-Restaurants. Der Süden Samuis ist muslimisch geprägt.
Das Samui Aquarium und der Tiger-Zoo sind hier beheimatet.
Foto: Koh Samui Maenam Beach © tropical-travel.com
Attraktionen
Big Buddha
Die zwölf Meter hohe goldene Big Buddha - Statue gehört zum gleichnamigen Tempel Wat Phra Yai. Sie ist die Hauptattraktion und so etwas wie das Wahrzeichen Samuis. Ein Besuch der Statue, die sich auf der kleinen Insel Koh Fan befindet und im Jahre 2008 erneuert wurde, lohnt schon wegen des grandiosen Ausblicks auf die Strände und Berge der Nordküste. Leider ist der Ort während der Saison von klösterlicher Stille weit entfernt, wenn Herrscharen von Touristen sich dort einfinden, Souvenirs kaufen und die angebotenen Speisen verzehren. Über einen kurzen Damm kann man die Insel per Moped oder zu Fuß erreichen.
Schmetterlingsfarm, Aquarium und Tigerzoo (Website)
Ganz im Südosten Samuis befinden sich diese Attraktionen, die einen Besuch lohnen, wenn man mal nicht am Strand liegen möchte, oder eine Inselrundfahrt plant. Die mit einem großen Netz überspannte Schmetterlingsfarm lockt mit hunderten bunter Schmetterlinge, die sich gerne in den schönsten Fotoposen zeigen. Das Aquarium zeigt heimische und andere tropische Fische und im Tiger-Zoo kann man eine Tigershow bewundern.
Hin tha hin yai (Großvater und Großmutter Felsen)
Neben dem Big Buddha besuchen die meisten Samui-Urlauber die Felsformationen an der Ostküste südlich von Lamai. Im wesentlichen zwei dieser Felsen lassen den Besucher staunen, erwecken sie doch den Eindruck eines errigierten männlichen Penis und einer weiblichen Vulva. Die Thais gaben ihnen den amüsanten Namen Großmutter und Großvater-Felsen. Wagt man sich an den Souvenirständen vorbei bis auf die Felsen im Meer, hat man einen fantastischen Ausblick auf die südliche und nördliche Ostküste und den Strand von Lamai.
Wasserfälle und Elefanten-Trecking
Insgesamt acht sehenswerte Wasserfälle stürzen sich von den Berghängen Samuis. Leider führen sie nur in der Regenzeit oder nach ausgiebigen Regenfällen ausreichend Wasser. Unweit von Hua Thanon kann man zwei dieser Wasserfälle (Namuang Wasserfälle) auf dem Rücken von Elefanten besuchen, die den Gast durch den Regenwald transportieren. Die Fälle im Westen der Insel kann man leicht per Straße aufsuchen, während die beiden Wasserfälle Mountain Waterfall und Uncle Nim´s Waterfall sich im Innern der Insel befinden und nur mit Vierradantrieb oder Geländemotorrad erreicht werden können. Der Hin Lad Wasserfall im Westen ist besonders beeindruckend durch seinen schönen natürlichen Pool, in dem man ein erfrischendes Bad nehmen kann, falls es nicht zu voll ist.
Kaum bekannt ist der Khow yai Wasserfall, der sich noch etwas nördlicher als der Wang Sai Thong Wasserfall befindet. Er ist zwar sehr klein, hat aber zwei schöne Pools, die man mit Glück ganz für sich alleine hat. Dabei schaut man auf den dichten Bergdschungel Samuis (s. Foto unten links) Beide Wasserfälle kann man leicht von Hua Thanon aus per Moped erreichen.
Outdoor-Aktivitäten im Inselinnern
Neben Elefanten-Treckings kann man die Berge Samuis auch per Jeep oder Quad erfahren. Tourenanbieter wie ATV Adventure by Polaris vermieten die vierrädrigen Outdoor-Fahrzeuge für bis zu 2,5 Stdn mit geführten Tourenpaketen. Die angemeldeten Teilnehmer werden an Ihren Hotels abgeholt und zurück gebracht. Regenwaldtouren mit Wasserfällen und Baumkabelritten (cable rides / ziplines) bietet Canopy Adventures an.
Die Samui Jungle Route 360 führt rund herum durch das Inselinnere und kann mit Übung und Erfahrung im Biken auch individuell mit dem Moped bewältigt werden. Tolle Aussichtspunkte laden zu kurzen Stopps ein.
Ausflug ins Angthong-Archipel
Einige Agenturen bieten Tagesausflüge ins benachbarte Angthong Insel-Archipel an. Die Inseln (Karte) sind als Meeresnationalpark geschützt und eignen sich besonders zum Kayaken und zum Schnorcheln. Die Abholung erfolgt vom Hotel, der Tagesausflug endet gegen 17 Uhr am eigenen Hotel. Der Nationalpark kostet für Touristen 300 Baht Eintritt, die bei manchen Preisangeboten hinzuaddiert werden müssen. Mit dem Big Boat kostet das billigste Angebot pro Erwachsener 1100 Baht (ohne Kayak). Alles inklusive gibt es ab 2000 Baht.
Tauchen und Tauchkurse
Rund um die Insel Samui gibt es Korallenriffe, die besten zum Schnorcheln befinden sich vor dem Ban Tai Beach, vor dem Sam Rong Kap an der Nordspitze, sowie der kleinen Insel Koh Som, und im Süden vor der Insel Koh Tan. Da das Meer nicht sehr tief ist (im Schnitte 3-15m), sind die Tauchgründe um Samui nicht sehr interessant. Tauchschulen fahren daher weiter raus in Richtung Norden bis nach Koh Tao, wo die Meeresfauna und -flora beeindruckender ist und die Sicht unter Wasser wesentlich besser. Auch der Meeresnationalpark Angthong gilt als gutes Tauch- und Schnorchelgebiet.
Anfänger finden auf Samui, Phangan und Tao sehr günstige Angebote, um in drei Tagen z.B. den "PADI open water diver-Schein" zu machen. Tauchschulen gibt es in großer Zahl. Die allermeisten richten sich nach internationalen Tauchstandards (z.B. PADI).
Empfohlene Tauchschulen auf Samui:
Tempel und Pagoden
Auf Koh Samui gibt es eine stattliche Anzahl verschiedener kleiner Tempelanlagen. Sie sind alle nicht vergleichbar mit Tempeln in Bangkok oder anderen wichtigen Orten, aber wer sich für buddhistische Tempel interessiert, der sollte zumindest folgende besucht haben:
- Wat Phra Yai (Big Buddha)
- Wat Plai Laem (relativ neuer Tempelkomplex in der Nähe des Big Buddha)
- Wat Na Phra Lan (nahe dem Maenam Beach Pier)
- Wat Sila Ngu (am Strand südlich der Hin da Hin yai - Felsen)
- Wat Kiri Wongkaram (nahe Ban Taling Ngam)
- Wat Khunaram (westlich von Hua Thanon) - Tempel mit mumifiziertem Mönch (Foto)
- Wat Teepangkorn (in den Bergen im Zentrum) - tolle Aussicht über Samui bei klarem Wetter
- Laem Sor Pagode (an der Südküste direkt am Meer)
Schlangenfarm und Wildlifepark
Schlangenfans müssen die Schlangenfarm im Südwesten Samuis besuchen. Eine große Anzahl tropischer Schlangen sind ausgestellt und Schlangenshows mit giftigen Kobras sorgen für Unterhaltung.
Büffelkampfarenen
Wer einen Eindruck vom bäuerlich-ländlichen Leben bekommen möchte, sollte sich einen Büffelkampf anschauen. In Lipa Noi ist dies noch sehr ursprünglich, in Chaweng schon eher touristisch, und im Süden, im Living Thailand Kulturcenter, eingebettet in ein Informationscenter rund um die Kultur Samuis und Thailands. Jeder Ort auf Samui hat seine Büffelkampfarena. Dies zählt zum Volksvergnügen, und Büffeleigentümer prktizieren das Event voller Stolz und mit der Hoffnung auf Geldgewinne. In Chaweng findet einmal jährlich im Mai das Buffalo Fight Festival statt.
Golf auf Koh Samui
Ein besonderes Erlebnis ist Golfen auf der Paradiesinsel. Ein schöner Kurs befindet sich im Hinterland von Bophut im Norden. Der Bophut Hills Golf Club bietet einen 9-Loch-Platz an, der sehr gepflegt und qualitativ anspruchsvoll ist. Ein weiterer 9-Loch-Kurs befindet sich zwischen Chaweng und Lamai, der Royal Samui Golf Club. Der vielleicht beste und landschaftlich schönste Kurs liegt im Hinterland von Maenam und gehört zum Santiburi Hotel, das spezielle Golf-Urlaubs-Programme anbietet.
Foto: Koh Samui Maenam Beach 2004 © tropical-travel.com
Geschichte der Insel
Die ersten Seefahrer, die an Koh Samuis Küsten landeten, waren vermutlich Chinesen und Malayen. Eine genaue Datierung der Besiedlung der Insel scheint nicht mehr möglich. Sicher ist jedoch, dass die Kokosnussplantagen im 19. Jahrhundert angelegt wurden. In der Zeit lebten nur wenige Fischer- und Bauernfamilien auf Koh Samui. Die Insel blieb ein verschlafenes Paradies bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts. Irgendwie hatte sich zu der Zeit herumgesprochen, dass es im Golf von Thailand Inseln gibt, die dem Klischee vom Paradies aus Palmen, weißen Stränden und tropischen Nächten sehr nahe kam.
Die ersten Europäer und Amerikaner waren Hippies der 68er-Generation, die die beschwerliche Anreise auf sich nahmen
und die Strände zu ihrer Lebenswelt machten. Einfache Bretterbuden, Hängematten zwischen den Palmen und Selbstversorgung,
so fing alles an.
Die Anreise erfolgte mit Hilfe von einheimischen Fischern vom Festland aus. Es gab damals weder Schiffsverbindungen
noch Straßen oder Autos auf der Insel. Büffelkarren brachten die Kokosnussernte nach Nathon, der einzigen Ortschaft.
Nur unbefestigte Inselpfade durchquerten die Insel.
Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre ging dann alles sehr schnell. Rasant stieg die Anzahl der Traveler, die das Palmenparadies sehen und erleben wollten. Und genauso schnell wurden einfache Holz-Bungalows, Strand-Bars, Restaurants und Verkehrswege aufgebaut. Bald erkannte die Regierung den Inselschatz und den Wert für das weltweit aufkommende Tourismusgeschäft. Mit dem Bau der befestigten Ringstraße im Jahr 1984 folgten die ersten internationalen Hotels, und als 1989 der internationale Flughafen eröffnet wurde, waren die Tore offen für Urlauber aus aller Welt. Musste man vorher langwierig und anstrengend mit Bussen, Bahn und Schiffen über Suratthani anreisen, so konnte man nun von Bangkok aus in weniger als einer Stunde im Paradies sein.
Bis in die ersten Jahre des neuen Jahrtausends kämpfte Koh Samui mit dem zunehmenden Tourismus. Vor allem Müll- und Abwasserprobleme waren kaum zu beherrschen. Die kleinen Orte Chaweng und Lamai an der Ostküste platzten aus allen Nähten und wurden zum Anlaufpunkt Nummer eins für Urlauber und Investoren. Gleichzeitig wuchs die Zahl der Bauspekulanten und Kriminellen, die leichtes Geschäft witterten. Die Bulldozer fraßen sich immer tiefer ins Hinterland und die Berge hinauf. Nicht nur immer neue Hotels wurde errichtet, sondern auch Eigentumswohnungen und Appartmentanlagen gebaut und verkauft. Zwar gilt das Gesetz, dass kein Haus höher als die Palmenwipfel sein darf, aber den Bau von Hotels und Häusern auf nahezu jeder Anhöhe mit entsprechend gut verkäuflichen Aussichten konnte es nicht verhindern.
Als im Dezember 2004 der Tsunami weite Küstengebiete in der Andamanensee verwüstet, folgte eine neuerlicher Ansturm auf das vermeintlich sichere Koh Samui. Ein weiterer Bauboom setzte ein. Immer neue große Luxushotels entstanden. Mit der Anbindung Koh Samuis an Hongkong und Singapur kommen vor allem reiche Asiaten auf die Insel. Sie suchen keine Strandromantik, sondern wollen puren Luxus und Wellness genießen.
So bleiben heute nicht mehr viele Strandflecken, an denen man das alte Inselparadies der 70er Jahre noch finden kann. Koh Samui ist eine Luxusinsel geworden für Reiche und Wellness-Fans.



