Zanzibar - Unguja

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Informationen über Sansibar / Unguja


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Flagge Die Insel, die man heute allgemein als Sansibar bezeichnet, heisst eigentlich Unguja. Sie ist Teil der Insel-Gruppe Sansibar, die aus den Inseln Unguja, Pemba und Mafia vor der Küste Tansanias besteht.

Unguja ist die größte dieser Inseln und Verwaltungssitz der ehemals unabhängigen Provinz. Sie umfasst eine Fläche von 1.666 km2, ist etwa 80 Km lang und 26 Km breit. Die höchste Erhebung beträgt 195m. Wie die beiden anderen Inseln, ist Unguja von Korallenriffen umgeben und damit vor dem Ozean geschützt.

Heute leben etwa 1 Mio. Einwohner auf der Insel von Gewürzanbau, Kokospalmen, Fischerei und zunehmend vom Tourismus. Seit die politischen Unruhen in Tansania 2005 beendet wurden, wächst das Tourismusgeschäft kräftig, denn Sansibar zählt zu den schönsten tropischen Urlaubsinseln der Welt.

Unguja ist nicht nur von Korallen umgeben, sondern auch von weissen Traumstränden und kleinen Inseln, hervorragenden Tauch- und Schorchelgebieten: Tumbatu und Uzi, die bewohnt sind, sowie Bawe, Chapwani, Changuu, Chumbe, Kizingo, Kwale, Latham, Mautani, Miwi, Mnemba, Mwana wa Mwana, Nianembe, Popo, Pungume und Ukanga.


Sansibar © WkCorp | Dremstime.com Sansibar © WkCorp | Dremstime.com

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Zanzibar-Stadt und Stone Town

Die Hauptstadt und der Flughafen liegen an der Westküste, nur hier ist das Meer für einen Hafen geeignet. Der alte Teil der historischen Stadt Zanzibar heisst Stone Town und hat eine lange und alte Geschichte, die nach Arabien zurück reicht. Heute ist Zanzibar-Stadt eine quirlige Handels- und Verwaltungsstadt, früher jedoch ein Hauptumschlagsplatz für Gewürze aus Asien und Sklaven aus Afrika.

Zanzibar-Stadt ist eine Großstadt mit fast 600.000 Einwohnern und entsprechend lebhaft. In der Altstadt Stone-Town kann man jedoch gut einen Besichtigungstag verbringen, durch die alten Gassen spazieren, den Duft der vielen Gewürze erleben, die bunten Läden entdecken und den Sklavenmarkt besichtigen, der für ein kleines Eintrittsgeld die Lebenssituation auf dem damals größten Menschenmarkt Afrikas aufzeigt.

Einen Abend sollte man in einem der gemütlichen Restaurants der Stadt verbringen.


Attraktionen

Sansibar bzw. Unguja ist primär ein Strandurlaubsziel, doch neben den Stränden gibt es einige wenige Attraktionen, die man bei einem längeren Aufenthalt erleben sollte. Das Korallenmeer rund um die Insel ist ein hervorragendes Tauch- und Schnorchelrevier, die vielen kleinen Inselchen laden zu Tagesbesuchen ein und als besondere Attraktion gelten die Delfinschulen, die man an der Westküste regelmäßig antrifft nd sehen kann.

Im südlichen Teil der Insel gibt es den Jozani Forest, einen kleinen schattigen Wald, in dem Affen, Varane, Schildkröten und Schmetterlinge zuhause sind und besichtigt werden können. Einen Ausflug sollte man ntürlich kombinieren mit dem Besuch einer Gewürzfarm.


Sansibar © WkCorp | Dremstime.com Sansibar © WkCorp | Dremstime.com

Geschichte

Sansibar´s Geschichte ist lang und wechselhaft. Bis Ende des 15. Jahrhunderts waren die Inseln Stationen für Händler aus Arabien und Persien. Ab 1500 kamen Portugiesen auf ihrem Seeweg nach Indien und auf der Suche nach Gewürzen nach Sansibar und beherrschten die Region einschließlich der Küsten von Kenia, Mozambique und Tanganjika. Jedoch hatten sie kein großes Interesse an einer Kolonialisierung, da die Inseln nur Zwischenstation nach Asien waren. Bis Ende des 17. Jahrhunderts konnten sie ungehindert und nur mit wenigen Soldaten bleiben. Doch dann vertieben die Expansionen der omanischen Sultane die Portugiesen und Sansibar wurde von den arabischen Eroberern zur Sklavenhandelstation umfunktioniert. Tausende von Afrikanern wuden jährlich nach Sansibar verschleppt und nach Arabien verkauft. Die Gewaltherrschaft Omans endete erst mit den Kolonialansprüchen des Deutschen Reiches Mitte des 19. Jahrhunderts, das sich per Vertragsschluss Gebiete in Afrika sichern wollte. 1888 scheitere dieses Ansinnen durch Aufstände der Einheimischen. Deutschland griff militärisch ein und in der Folge wurden ostafrikanische Gebietsansprüche in deutsch-britischen Verträgen geregelt. Sansibar kam unter britische Kontrolle.

In der Zwischenzeit hatten die Sultane aus Oman erfolgreich Nelken auf Sansibar eingeführt und angepflanzt. Die Insel entwickelte sich so innerhalb kurzer Zeit zum weltweit führenden Gewürznelkenproduzenten, was sich als lukratives Geschäft erwies.

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Die deutsche Kolonialherrschaft über Ostafrika endete 1917 im ersten Weltkrieg. Auch Tanganjika kam nun unter britische Kontrolle. Diese ging nach dem zweiten Weltkrieg in eine britische UN-Mandatsherrschaft über und dauerte bis 1961, als Tanganjika seine Unabhängigkeit erstritt. Zanzibar wurde 1963 zur Monarchie, die aber nur bis November 1964 hielt, als die Vereinigung von Tanganjika und Zanzibar den neuen unabhängigen Staat Tanzania schuf. Dabei sind Tan und Zan die jeweiligen ersten Buchstaben der beiden Teile.


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