Phu Quoc, Vietnam
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Das Nha Tu Coconut-Prison-Museum


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Phu Quoc war bis Mitte des 20. Jahrhunderts nahezu unbewohnt, speziell der Süden. Dort hatten die Franzosen schon ein Gefangenenlager errichtet, das aber nach Abzug Frankreichs bis in die 60er Jahre nicht mehr genutzt wurde.

1967 entschied die von den Amerikanern unterstützte südvietnamesische Regierung, das Straflager neu zu errichten und zu vergrößern. In 12 Barackenbereichen auf einer Fläche von 400ha konnten bis zu 40.000 Gefangene schwer bewaffnet bewacht gehalten werden. 1972 kamen noch zwei weitere Bereiche hinzu.

Auf Phu Quoc wurden kriegsgefangene Vietkong-Soldaten und politische Gefangene arrestiert und zum Teil gnadenlos bis zum Tode gefoltert.

1975 wurde das Lager von den siegreichen Nordvietnamesen geschlossen und ein kleiner Bereich in ein Museum umgewandelt. Dieser kann heute eintrittsfrei besichtigt werden.


Nha Tu Nha Tu

Was Menschen Menschen antun

Die von den Amerikanern eingerichteten Straflager auf Phu Quoc gelten als die schlimmsten Folterlager der jüngeren Geschichte. Die Methoden, mit denen Soldaten und politische Kontrahenten malträtiert wurden, sind normalen Menschen kaum vorstellbar und nur mit absoluter Unbarmherzigkeit und Unmenschlichkeit zu erklären.

Berüchtigt wurden die sogenannten Tiger-Cages (Foto oben rechts), kleine aus Stacheldraht und Stahlpfosten zusammen gezimmerte Käfige, in die gerade zwei Personen liegend hineinpassten. Die hierin eingeschlossenen Gefangenen mussten, nur mit einem kleinen Lendenschurz bekleidet, ungeschützt Tage und Wochen lang Sonne, Regen und Hitze ertragen, bis ihre Haut verbrannt war und dünn wie Seidenpapier wurde. Viele überlebten die Tiger-Cages nicht.

Andere Gefangene wurden zu mehreren eng zusammen gepfercht in stählerne Container eingeschlossen, in denen es stockdunkel war und tagsüber Temperaturen von über 50 oder 60 Grad herrschten. Nach Tagen oder Wochen waren viele an Durst und Austrocknung gestorben, die meisten Überlebenden waren danach blind.


Nha Tu Nha Tu

Neben täglichen Stockschlägen wurde Gefangenen mit Hämmern und Holzscheiten die Zähne herausgeschlagen und manche wurden lebendig in kochendem Wasser gebadet. Wieder andere wurden mit langen Nägeln, die durch die Fußknochen geschlagen wurden, am Boden fixiert.

Der grausamsten Kreativität der südvietnamesischen Lagersoldaten waren wohl keine Grenzen gesetzt. Die unmenschlichen Straftaten wurden nach dem Krieg nie geahndet.

Ein Besuch des Museums hinterlässt bleibende Eindrücke.


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