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Madagaskar

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Anreise / Flüge

Madagaskar Es gibt bislang keine Direktflüge nach Antananarivo von Europa aus. Air France fliegt von Paris und Marseille nach Nairobi in Kenya oder nach La Réunion, Lufthansa von Frankfurt nach Nairobi, von dort geht es weiter in die Hauptstadt Madagascars. Mit Lufthansa kommt man auch nach Johannesburg in Südafrika, um von dort nach Antananarivo zu fliegen.

Die schnellsten Verbindungen liegen zwischen 12 und 16 Stunden.

Von Paris, Marseille, Rom und Mailand aus gibt es in der Saison Direktflüge nach Nosy Be.

Einreise und Visum

Aktuelle Infos beim Auswärtigen Amt =>.
Die Einreise nach Madagascar ist nur mit einem gültigen Visum möglich. Dieses bekommt man bei einem Kurzurlaub unter 30 Tagen am Flughafen ausgestellt (Visa-on-arrival). Es kostet 35 USD ab dem 15. Tag. Benötigt werden ein Reisepass, der bei Ausreise noch sechs Monate Gültigkeit besitzt, ein Antragsformular (online Download auf der Website der Botschaft), zwei Passbilder und ein Rückflugticket.

Alternativ kann vorab ein E-Visum online beantragt werden, um Wartezeiten zu vermeiden.

Visa für längere Aufenthalte bis max. 90 Tage müssen vorher bei der Botschaft oder den Konsulaten beantragt werden. Ein 90-Tage-Visum kann nicht verlängert werden. Die deutsche Botschaft ist auch zuständig für Österreich und Skandinavien.

Weiterreise innerhalb Madagaskars

Bislang gibt es nur wenige asphaltierte Hauptstraßen auf Madagaskar. Viele Straßen sind unbefestigt und verwandeln sich bei Regen in matschige Pisten. Die Autofahrt von Antananarivo in die Urlaubsgebiete kann daher nur zwischen den größeren Städten empfohlen werden. Busse und Bahn sind ebenfalls für Reisen durchs Land wenig geeignet, da überfüllt und unzuverlässig.

Entfernungstabelle

Die meisten Städte und Touristenzentren haben einen eigenen kleinen Flugplatz, der täglich von der Hauptstadt aus angeflogen wird. Die beiden Fluggesellschaften Madagasikara Airways (national) und Air Madagascar (national, Paris, Marseille) bedienen die Strecken.

Madagaskar Madagaskar
Foto: Madagaskar © Foto von stefano intintoli | unsplash.com Foto: Madagaskar © Foto von noah grossenbacher | unsplash.com

Wetter, Klima und beste Reisezeiten

Madagaskar liegt zum größten Teil im tropischen Klimagürtel. Das regionale Klima und Wetter ist jedoch extrem unterschiedlich. Während es an der Ostküste schwülwarm und sehr regnerisch sein kann, ist der Südwesten sehr trocken und sonnig. Auf dem großen, über 1000m hohen zentralen Hochplateau sind die Temperaturen deutlich kühler und angenehmer. Auch regnet es dort seltener und weniger stark. In den bis 2.800m hohen Bergen kann es Schnee und Frost geben. Die Ostküste ist oft starken Winden ausgesetzt, während die Westküste ruhiger ist. Zyklone treffen Madagascar häufig und regelmäßig.

Am wärmsten und tropischten ist der Norden Madagskars einschließlich der Inselwelt rund um Nosy Be. Hier steigen die Temperaturen in den Wintermonaten weit über 30 Grad.

Über dreißig Grad warm ist es auch im Südwesten, allerdings regnet es hier kaum und es gibt eine Sonnenscheingarantie.

Wer in den südlicher gelegenen Nationalparks wandern möchte, sollte sich wetterfeste Kleidung mitnehmen. Es kann morgens und nachts sehr kühl sein.

Klimatabelle Klimatabelle Klimatabelle Klimatabelle

Weitere Infos:

  • Zeitzone: MEZ plus 2 Stdn / MESZ plus 1 Stdn
  • Mobil telefonieren noch nicht überall möglich
  • Elektrischer Strom: 127/220 Volt, oft dreipolige Steckertypen, Adapter notwendig; bei 127 Volt kann ein Spannungsumwandler notwendig sein -> prüfen !
  • Internet und WiFi: in vielen Hotels und Restaurants möglich
  • Impfungen: keine Vorschriften, Malaria-Risikogebiet (Hepatitis, Diphterie, Polio, Tetanus empfohlen)
  • Medizinische Versorgung: in allen größeren Städten zumindest vorhanden
  • ATM Geldautomaten sind in den großen Städten und Touristengebieten verfügbar, funktionieren aber nicht zuverlässig

Madagaskar
Foto: Madagaskar © Foto von milosk | 123RF.com

Über Madagaskar

Madagaskar Karte Madagaskar ist mit 587.000 Qkm größer als Frankreich. Es leben etwa 33,5 Mio. Menschen auf der Insel, davon knapp 2,5 Mio. im Großraum der Hauptstadt Antananarivo. Madagaskar gilt wirtschaftlich als eines der ärmsten Länder der Welt.

Geographie

Madagascar besteht aus einer im Schnitt 1100m hohen zentralen Hochebene mit Gebirgszügen, die im höchsten Gipfel 2.876m (Mount Maromokotro) erreichen. Die Ostküste zum Indischen Ozean ist flach, grün und regenreich, da sich die Wolken an den steil aufsteigenden Bergflanken abregnen. Der Süden und Westen der Insel ist dagegen trocken und sonnig. Hier ist die Vegetation karg, Savannenlandschaften herrschen vor. Der Norden ist tropisch mit Regenwäldern und Mangrovengebieten.

Die Insel hat eine Küstenlinie von mehr als 4.800 Km mit endlosen einsamen Stränden und einigen wunderschönen tropischen Inseln.

Madagaskar hat große Teile der Insel unter Naturschutz gestellt und schützt damit herrliche Landschaften in Nationalparks und Naturreservaten, die zukünftig touristisch interessant sein dürften.

Madagaskar Madagaskar
Foto: Madagaskar © jeanfifou | pixabay.com-5030783 Foto: Madagaskar © aga2rk | pixabay.com-4601287

Bevölkerung

Die Population von 33,5 Mio (2026) wächst bei einer Geburtenrate von mehr als 4 Kindern pro Frau rasant. Daher hat Madagaskar wie viele Entwicklungsländer eine sehr junge Bevölkerung. Madagassen gelten als recht attraktiven Menschen. Haupteinkunftsquellen sind Landwirtschaft, Fischerei und Textilwirtschaft. Auf den Hochebenen wird in erster Linie Reis und Zuckerrohr angebaut. Daneben sind Gewürze immer noch eine Einkommensquelle. Der Tourismus spielt in den meisten Gebieten der Insel noch keine Rolle.

Die Energie-, Trinkwasser- und Gesundheitsversorgung ist in weiten Gebieten Madagascars noch nicht gewährleistet.

Wirtschafts- und Verwaltungsmetropole und bei weitem größte Stadt ist die Hauptstadt Antananarivo, kurz Tana genannt. Sie liegt auf knapp 1300m Höhe in gemäßigtem Klima. Die Stadt ist zwar Eingangstor des Landes, aber dennoch nicht sonderlich attraktiv, und ein längerer Aufenthalt lohnt kaum.

Städte in Madagaskar

Die Landessprache ist Malagasy, Amtssprache ist jedoch wegen der kolonialen Vergangenheit auch Französisch. Daneben gibt es etliche Minderheitensprachen.

Knapp die Hälfte der Bevölkerung ist dem Animismus verhaftet, 40% sind Christen und 7% Muslime. Die Analphabetenquote ist noch immer sehr hoch.

Madagaskar Madagaskar
Foto: schwarzer Lemur Madagaskar © byvalet | 123RF.com Foto: Antananarivo Madagaskar © Sascha Grabow | Wikimedia

Flora und Fauna

Durch die vor Millionen Jahren entstandene Abspaltung Madagascars vom afrikanischen Kontinent hat sich eine spezielle und eigene Tier- und Pflanzenwelt entwickelt. Auf der Insel gibt es keine großen Raubtiere, keine Giftschlangen und keine Affen. Typisch dagegen sind Lemuren, Chamäleons und viele Madagascar-Froscharten.

Auch bei den Pflanzen sind einige Arten typisch für Madagascar, wie der Affenbrotbaum (Madagascar Baobab) oder viele Palmenarten.

Leider sind nahezu 80% aller ursprünglichen Wälder der Insel abgeholzt worden, so dass es nur noch kleine Reste von Urwäldern gibt.

Madagascar´s Geschichte und Politik

Madagascar wurde erst spät im 19. Jahrhundert (1896) von den Franzosen kolonialisiert. Zuvor war es Jahrhunderte lang Unterschlupf für Piraten, die den Seehandelsweg zwischen Europa und Indien unsicher machten. Die Geschichte der madagassischen Piraterie kann in einem Museum in Tana erkundet werden.

Bereits 1883 hatte der madagassische König einen Freundschaftsvertrag mit dem Deutschen Kaiser unterzeichnet, allerdings wurde diese Initiative nicht weiter verfolgt, da die Franzosen die Macht übernahmen. Diese plünderten das Land aus und unterwarfen es einer Gewaltherrschaft, bis es 1947 zu einem Aufstand kam, der wiederum gewaltsam niedergeschlagen wurde. Bis 1955 war den Madagassen jegliche politische Tätigkeit untersagt. Aber im Zuge der Unabhängigkeitsbestrebungen afrikanischer Nationen erlangte Madagascar 1960 schließlich die Unabhängigkeit als souveräner Staat.

Die Folge waren u.a. Militärdiktatur, sozialistisches Regime und schließlich Präsidialrepublik. Bis heute ist Madagascar politisch nicht stabil. Zuletzt kam es 2009 zum Volksaufstand. Die Regierungen haben es bislang nicht geschafft, das Land wirtschaftlich aufzubauen und die Armut zu besiegen.

Strände

Madagaskar besitzt eine über 4.700 Km lange Küste, die zum großen Teil aus Sandstränden besteht. Nahezu die gesamte Ostküste ist Sandstrand, der an den Indischen Ozean grenzt. Im Nordwesten liegen etliche kleine Inseln (Nosy), die umgeben sind von herrlichen Tauchgebieten und Korallenriffen. Weisse Sandstrände, Regenwald und kristallklares Wasser zeichnen diese herrliche Inselwelt rund um die bekannteste Insel Nosy Be aus. Noch ist die Region wenig entwickelt und nur einzelne Touristen (v.a. aus Italien und Frankreich) kommen hierher. Doch das touristische Potenzial ist riesig und Unterkünfte aller Kategorien sind bereits vorhanden.

Nosy Be

Nosy Be Karte Nosy Be (große Insel) ist mit 325 Qkm die größte und die bedeutendste Urlaubsinsel Madagaskars. Sie besitzt einen eigenen internationalen Flughafen, der von Frankreich und Italien angeflogen wird. Die schöne grüne Insel ist umgeben von herrlichen Sandstränden und Schnorchelgebieten. Die Korallenriffe reizen auch erfahrene Taucher. An der Westküste befinden sich die besten Strände und die meisten Hotels und Lodges. Hier gibt es auch einen internationalen 18-Loch-Golfkurs.

Die meisten der 70.000 Einwohner Nosy Bes leben in der Hauptstadt Andoany (Hell Ville) im Süden. Hierher fahren täglich die Fähren und Schnellboote vom Festland aus.

Im Südosten liegt das Lokobe Naturschutzgebiet mit dem 455m hohen Mount Lokobe. Das Reservat ist mit dichtem Primärregenwald bewachsen und hat einige schöne Sandbuchten. Lemuren, Chamäleons und eine große Zahl Vögel können beobachtet werden. Es gibt geführte Touren in den Park.
Im Westen liegen sechs Kraterseen rund um den 329m hohen Mount Pasot. Diese gelten als Ort der Ahnen und heilig. Sie dürfen nur unter bestimmten Bedingungen besucht werden. Die Seen sind ausserdem Heimat von Krokodilen.

Madagaskar Madagaskar
Foto: Madagaskar © Foto von Lenise Calleja | 123RF.com Foto: Madagaskar © Foto von Oscar D Arcangelo | 123RF.com

Der Tourismus auf Nosy Be entwickelt sich langsam, doch die touristische Infrastruktur ist bereits recht gut entwickelt. Alle Arten von Unterkünften stehen zur Verfügung und ortsansässige Agenturen und Tauchbasen bieten Ausflüge über die Insel oder zu den nahegelegenen Inseln und Riffen an.

Empfehlenswerte Lodges und Hotels (s. Karte) sind (Link zu agoda):

  • Ravintsara Wellness Hotel, Ambaro
  • Vanila Hotel & Spa, Ambaro
  • Les Dauphins de Nosy Be, Andilana
  • Sambatra Bed & Breakfast, Ambaro
  • Anjiamarango Beach Resort, Befotaka
  • Sangany Lodge, Befotaka
  • Amarina Hotel, Befotaka
  • Domaine de Lokobe, Lokobe Naturreservat
  • Doany Beach, Lokobe Naturreservat

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Nosy Komba (Ambariovato)

Nosy Komba liegt etwas südlich von Nosy Be. Es ist eine fast kreisrunde, 622m hohe und knapp 30 Qkm kleine Vulkaninsel. Sie ist von dichtem Regenwald bewachsen und hat einige wunderschöne abgelegene Sandbuchten. Im Süden liegt die Tsara Komba Lodge, etwas westlicher die Coco Komba Lodge

Nosy Mitsio

Nosy Mitsio ist eine 25 Qkm kleine unbewohnte Insel mit schneeweissen Stränden, die per Schiffstour von Nosy Be besucht werden kann.

Auf einer kleinen Privatinsel südlich von Nosy Mitsio liegt eine der schönsten Lodges Afrikas. Ein kleines Luxusresort und perfektes Hideaway, die Constance Lodge Tsarabanjina.

Madagaskar Madagaskar
Foto: Sainte Marie Madagaskar © Pierre-Yves Babelon | 123RF.com Foto: Madagaskar Sainte Marie © Pierre-Yves Babelon | 123RF.com

Nosy Iranja

Nosy Iranja ist eine kleine Sandinsel südwestlich von Nosy Be. Sie besitzt lediglich ein kleines Restaurant und lockt mit ihrem kristallklaren türkisfarbenen Wasser und einer Sandbank täglich Tagesausflügler zum Baden und Relaxen.

Nosy Saba

Nosy Saba ist eine sehr kleine Privatinsel südlich von Nosy Iranja. Ein kleine Flugplatz und ein eigener Golfplatz laden neben schneeweissen Stränden und dem Nosy Saba Island Resort vornehmlich betuchte Gäste ein.

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Foto: Madagaskar © Foto von jose-adriano-de-carvalho | pexels.com Foto: Madagaskar Iles aux Nattes © Foto von Konstantin Kalishko | 123RF.com

Sainte Marie

Sainte Marie Karte Nosy Be (große Insel) ist mit 325 Qkm die größte und die bedeutendste Urlaubsinsel Madagascars. Sie besitzt einen eigenen internationalen Flughafen, der von Frankreich und Italien angeflogen wird. Die schöne grüne Insel ist umgeben von herrlichen Sandstränden und Schnorchelgebieten. Die Korallenriffe reizen auch erfahrene Taucher. An der Westküste befinden sich die besten Strände und die meisten Hotels und Lodges. Hier gibt es auch einen internationalen 18-Loch-Golfkurs.

Die meisten der 70.000 Einwohner Nosy Bes leben in der Hauptstadt Andoany (Hell Ville) im Süden. Hierher fahren täglich die Fähren und Schnellboote vom Festland aus.

Im Südosten liegt das Lokobe Naturschutzgebiet mit dem 455m hohen Mount Lokobe. Das Reservat ist mit dichtem Primärregenwald bewachsen und hat einige schöne Sandbuchten. Lemuren, Chamäleons und eine große Zahl Vögel können beobachtet werden. Es gibt geführte Touren in den Park.
Im Westen liegen sechs Kraterseen rund um den 329m hohen Mount Pasot. Diese gelten als Ort der Ahnen und heilig. Sie dürfen nur unter bestimmten Bedingungen besucht werden. Die Seen sind ausserdem Heimat von Krokodilen.

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Mahajanga

Nordöstlich der Großstadt Mahajanga erstrecken sich über einhundert Kilometer lang Sandstrände entlang der Straße von Mozambique mit Sanddünen und glasklarem türkisfarbenem Meer. Die flache baumlose und sonnenreiche Gegend ist ein Kontrast zu den Stränden im Norden und Osten. Sehr viel Ruhe und Einsamkeit umgibt die wenigen Hotels und Lodges, die sich hier angesiedelt haben und auf Gäste warten. Empfehlung: Antsanitia Resort

Madagaskar Madagaskar
Foto: Madagaskar © Foto von pixabay.com Foto: Madagaskar © Foto von pixabay.com

Ifaty

Ifaty Karte Ifaty ist ein kleiner Küsten- und Fischerort im Südwesten Madagascars nördlich der Stadt Toliara. Der gesamten Küste vorgelagert ist ein Korallenriff und nach Norden erstrecken sich endlos lange Sandstrände und Dünenlandschaften. Es gibt einige einfache und luxuriöse Lodges, ansonsten viel Einsamkeit und Ursprünglichkeit. Man kann den einheimischen Fischern mit ihren Pirogen zusehen, schnorcheln, tauchen und die Seele baumeln lassen. In den Sommermonaten kann man Wale beobachten, und die Dünen sind für Quad- und Buggyfans freigegeben. Ifaty entwickelt sich auch zu einem Kitesurfing-Spot. Empfehlung (s. a. Videos rechts): Hotel Le Paradisier - La Mira Hotel - Ifaty Beach Club - Villa Maroloko - Bamboo Club

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Anakao

Südlich von Toliara schwingen sich lange Buchten entlang der Küste. Bei Anakao haben sich ein paar schöne Lodges angesiedelt, die sich wunderbar in die Dünenlandschaft einfügen. Die Strandlandschaft ist einmalig, es gibt unendlich viel Platz und herrlich blaues Meer. Empfehlung (s. auch Videos rechts): Ocean Lodge Anakao - Hotel Safari Vezo

Madagaskar Foulpointe © Souvaroff | Wikimedia
Foto: Madagaskar Foulpointe © Souvaroff | Wikimedia

Foulpointe

Foulpointe ist ein kleiner Küstenort 60 Km nördlich von Toamasina. Hier gibt es einige Hotels und einen schönen, Palmen bestandenen Sandstrand. Der Küste ist ein Riff vorgelagert, das die starken Wellen des Ozeans bricht, so dass der Strand von Foulpointe geschützt liegt.

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Nationalparks

Madagascar hat aktuell etwa 50 Naturschutzgebiete ausgewiesen, die sich rund um das zentrale Hochland verteilen. Sie reichen von Gebirgszügen und Canyons bis zu tropischen Regenwäldern und Meeresparks. Die größten nd wichtigsten werden unten kurz vorgestellt.

In den Parks liegen zum Teil schöne Lodges von denen aus man die Landschaften (geführt) erwandern oder befahren kann.

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Nationalparks

Masoala (2100 QKM)

der größte Nationalpark Madagascars schützt das größte noch verbliebene Regenwaldgebiet der Insel. Hier finden sich alle tropischen Tier- und Pflanzenarten - Lodge: Masoala Forest Lodge

Marojejy (600 QKM)

großes, noch intaktes Regenwaldgebiet im Nordosten

Amber Mountain (182 QKM)

Vulkanische Gebirgslandschaft mit Wasserfällen und Kraterseen in tropischem Regenwald; Orchideen, Lemuren, Vögel - Lodge: Nature Lodge

Namoroka (222 QKM)

Kalkfelsen-Landschaft im Westen unweit von Mahajanga

Bai de Baly (571 QKM)

Küstenschutzpark im Westen, an Tsingy angrenzend; Schutzgebiet für Seeadler, Primaten, Makis und Schildkröten

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Ranomafana (418 QKM)

dichter Bergregenwald im Osten im Ankaratar Massif; Lemuren, Orchideen, Wasserfälle, Thermalquellen - Lodge: Setam Lodge

Isalo (815 QKM)

rauhe Gebirgslandschaft mit Schluchten und Canyons im zentralen Süden - Lodge: Le Jardin du Roy - Le Relais de la Reine

Tsingy de Bemaraha (723 QKM)

berühmte Kalkfelsen-Landschaft mit scharfen und spitzen Felsnadeln (Steinnadelwald) im Westen. Der Park ist reich an Amphibien und Reptilien - Lodge: Le Soleil des Tsingy

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Andohahela (760 QKM)

artenreicher Flachland- und Bergregenwald im Südosten mit zahlreichen Reptilien-, Amphibien und Lemurenarten - Lodge: Manafiafy Rainforest Lodge

Ankarafantsika (1350 QKM)

sehr artenreiches Wald- und Buschgebiet rund um den Ravelobe See südöstlich von Mahajanga

Andringitra (311 QKM)

Gebirgspark rund um den zweithöchsten Berg Madagascars, den Mount Boby (2.658m)

Zahamena (423 QKM)

sehr artenreicher Bergregenwald mit verschiedensten Lemuren-, Maki-, Amphibien-, Reptilien- und Vogelarten im Osten westlich von Toamasina

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Foto: Madagaskar © Foto von NN | Wikimedia Foto: Madagaskar © Foto von Heinonline | Wikimedia

Naturreservate

Anjanaharibe (321 QKM)

Regenwaldschutzgebiet mit intaktem Primärregenwald im Norden

Lokobe (15 QKM)

Regenwaldgebiet rund um den Mount Lokobe im Südosten von Nosy Be

Tsaratanana (486 QKM)

Berglandschaft im Norden rund um den Mount Maromokotro, dem höchsten Berg Madagascars; für Besucher nicht zugänglich

Cap Sainte Marie (17,5 QKM)

Küstenschutzgebiet an der Südspitze, Schildkrötenschutzgebiet

Meeresparks

Mananara (1440 QKM)

Küstenwald- und Meeresschutzgebiet nördlich der Insel Nosy Boraha

Sahamalaza (260 QKM)

Meeresschutzgebiet rund um die Inselgruppe Nosy Radama (Nosy Valiha, Nosy Berafia) im Nordwesten

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